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Vodice. Sehenswürdigkeiten, Karte und Geheimtipps

19 kuratierte Orte· 8 Geheimtipps
Foto: Kristijan Bezjak / Croatia Atlas

Vodice ist der ehrliche Badeort der Riviera von Šibenik: ein Hafendorf, das zum Ferienort wuchs und nie etwas anderes vorgab, mit einer langen Caféprommenade, familientauglichen Kiesstränden beiderseits der Marina und einem Sommerabendleben, das die Uferzeile ohne Festival füllt. Der Name kommt von den Süßwasserquellen, die einst die Schiffe versorgten.

Die eigentliche Karte ist die Lage: Šibenik mit seiner Kathedrale liegt fünfzehn Minuten entfernt, die Krka-Fälle eine halbe Stunde, und vom Stadtkai fächern Bootslinien nach Prvić und zu den Nachbarinseln auf.

Vodice: was es zu sehen gibt und wofür der Ort taugt

Die nächsten 7 Tage

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Vodice als Video

Konzert an der Uferzeile

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Wellen an der Riva von Vodice

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Das Meer an der Kaimauer

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Mole und Marina

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Die Palmenallee

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Papageien an der Riva

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Der Hauptplatz am Mittag

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Strände in Vodice

Der Blaue Strand
Legendär
Aktivität

Der Blaue Strand

Der Hauptstrand westlich des Zentrums: Kies, Betonplattformen und flacher Einstieg.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Der Blaue Strand
Aktivität Legendär

Der Blaue Strand

Der Blaue Strand ist das, was Vodice statt Sand bietet, und es lohnt zu wissen, was genau man bekommt. Das Ufer ist eine Kiesfläche, unterbrochen von Betonplattformen, mit Duschen, Kabinen, Bars und Liegenverleih, und das Meer fällt allmählich ab, sodass Kinder weit draußen noch stehen. Hinter dem Strand zieht sich ein Kiefernstreifen, der einzige echte Schatten der Umgebung und der Grund, warum dort die ersten Morgenplätze belegt werden.

Der Strand führt die Blaue Flagge, das internationale Zeichen für Wasserqualität und Ausstattung, und das sieht man an der Pflege. Man sieht es auch am Andrang. Mitte Juli und im August ist zwischen 11 und 16 Uhr praktisch kein Platz frei, und die Parkplätze an der Straße darüber sind um neun Uhr morgens voll. Wer vor zehn oder nach fünf kommt, bekommt denselben Strand ohne Schlange an der Dusche. Am wärmsten ist das Wasser im August, angenehm bleibt es bis Mitte September, wenn der Strand sich lockert und wieder das wird, was er vor dem Tourismus war: ein gewöhnliches Stadtufer.

Insider-Tipp

Der Schatten unter den Kiefern hinter dem Strand ist kostenlos und zuerst weg; die Liegen in der Sonne bleiben den ganzen Tag frei.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Unsere Tipps

Was wir rund um Vodice machen würden

Tagesausflüge in Reichweite von Vodice, dazu die Routen und stillen Ecken, zu denen unsere Redaktion immer wieder zurückkehrt.

Geheimtipps in Vodice

Der Blaue Strand
Legendär
Aktivität

Der Blaue Strand

Der Hauptstrand westlich des Zentrums: Kies, Betonplattformen und flacher Einstieg.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Der Blaue Strand
Aktivität Legendär

Der Blaue Strand

Der Blaue Strand ist das, was Vodice statt Sand bietet, und es lohnt zu wissen, was genau man bekommt. Das Ufer ist eine Kiesfläche, unterbrochen von Betonplattformen, mit Duschen, Kabinen, Bars und Liegenverleih, und das Meer fällt allmählich ab, sodass Kinder weit draußen noch stehen. Hinter dem Strand zieht sich ein Kiefernstreifen, der einzige echte Schatten der Umgebung und der Grund, warum dort die ersten Morgenplätze belegt werden.

Der Strand führt die Blaue Flagge, das internationale Zeichen für Wasserqualität und Ausstattung, und das sieht man an der Pflege. Man sieht es auch am Andrang. Mitte Juli und im August ist zwischen 11 und 16 Uhr praktisch kein Platz frei, und die Parkplätze an der Straße darüber sind um neun Uhr morgens voll. Wer vor zehn oder nach fünf kommt, bekommt denselben Strand ohne Schlange an der Dusche. Am wärmsten ist das Wasser im August, angenehm bleibt es bis Mitte September, wenn der Strand sich lockert und wieder das wird, was er vor dem Tourismus war: ein gewöhnliches Stadtufer.

Insider-Tipp

Der Schatten unter den Kiefern hinter dem Strand ist kostenlos und zuerst weg; die Liegen in der Sonne bleiben den ganzen Tag frei.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Prvić Luka und Faust Vrančić
Legendär
Sehenswürdigkeit

Prvić Luka und Faust Vrančić

Ein autofreies Inseldorf, rund zwanzig Minuten mit dem Boot, mit dem Grab des Mannes, der den Fallschirm zeichnete.

Foto: JiriMatejicek / CC BY-SA 4.0

Prvić Luka und Faust Vrančić
Sehenswürdigkeit Legendär

Prvić Luka und Faust Vrančić

Prvić Luka ist der kleinere der beiden Orte auf der Insel Prvić, und auf der ganzen Insel gibt es kein einziges Auto. Boote aus Vodice legen mehrmals täglich an, die Überfahrt dauert etwa zwanzig Minuten, und das macht diesen Inselausflug zum einfachsten an diesem Küstenabschnitt: keine Fähre, keine Buchung, nur ein Ticket am Anleger.

In der Kirche Gospa od Milosti liegt Faust Vrančić begraben, der Universalgelehrte des 16. Jahrhunderts aus Šibenik. Sein Buch Machinae Novae von 1615 zeigt rund fünfzig Maschinen, darunter einen Mann, der sich von einem Turm an einem über einen Rahmen gespannten Tuch herablässt: Diese Zeichnung, Homo Volans genannt, ist eine der frühesten Darstellungen eines Fallschirms. Vrančić war außerdem Bischof und Sekretär Kaiser Rudolfs II., und das von ihm zusammengestellte Wörterbuch gehört zu den ersten für das Kroatische.

Der Ort ist in einer halben Stunde begangen: Anleger, Kirche, eine Handvoll Konobas und ein schmaler Weg, der über den Hügel nach Šepurine führt. Ein Gedenkzentrum für Vrančić zeigt Modelle seiner Maschinen und ist das einzige richtige Museum der Insel.

Insider-Tipp

Vor der Fahrt das letzte Rückboot prüfen: außerhalb der Saison liegen mehrere Stunden dazwischen, und auf der Insel gibt es keine Unterkunft auf die Schnelle.

Foto: JiriMatejicek / CC BY-SA 4.0

Die Riva
Legendär
Sehenswürdigkeit

Die Riva

Die Uferpromenade, die zugleich Hauptplatz, Markt und Treffpunkt des ganzen Ortes ist.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Die Riva
Sehenswürdigkeit Legendär

Die Riva

Die Riva von Vodice zieht sich etwa einen Kilometer, vom Anleger, an dem die Boote nach Prvić ablegen, bis zur Einfahrt der ACI-Marina, und der ganze Ort ist auf sie ausgerichtet. Der Tag auf ihr hat einen klaren Rhythmus. Morgens ist sie Arbeitsplatz: Fischer laden den Nachtfang aus, der Markt öffnet, Lieferwagen dürfen nur bis neun Uhr hinein. Gegen Mittag leert sie sich, weil alle an den Stränden westlich des Zentrums sind. Am frühen Abend füllt sie sich wieder und wird zu dem, was Dalmatiner die šetnja nennen: Man geht langsam, von einem Ende zum anderen und zurück, trifft Bekannte und bleibt alle fünfzig Meter stehen.

Die Steinhäuser hinter der Riva sind niedriger und schlichter als in Šibenik fünfzehn Kilometer östlich, und das ist kein Zufall. Vodice war nie Bischofs- oder Adelssitz, sondern ein Fischer- und Bauerndorf, das der ernsthafte Tourismus erst in den fünfziger Jahren fand. Deshalb gibt es im Kern keine Paläste, sondern Reihen zweigeschossiger Häuser mit Außentreppen und Balkonen, und der älteste Teil verrät sich nur an der Breite der Gassen: je enger, desto älter.

Insider-Tipp

Für einen ruhigeren Gang nach Westen Richtung Plitka punta halten: das östliche Ende an der Marina ist immer voller, das westliche führt direkt zu den Stränden.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

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Sehenswürdigkeiten

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Prvić Luka und Faust Vrančić
Legendär
Sehenswürdigkeit

Prvić Luka und Faust Vrančić

Ein autofreies Inseldorf, rund zwanzig Minuten mit dem Boot, mit dem Grab des Mannes, der den Fallschirm zeichnete.

Foto: JiriMatejicek / CC BY-SA 4.0

Prvić Luka und Faust Vrančić
Sehenswürdigkeit Legendär

Prvić Luka und Faust Vrančić

Prvić Luka ist der kleinere der beiden Orte auf der Insel Prvić, und auf der ganzen Insel gibt es kein einziges Auto. Boote aus Vodice legen mehrmals täglich an, die Überfahrt dauert etwa zwanzig Minuten, und das macht diesen Inselausflug zum einfachsten an diesem Küstenabschnitt: keine Fähre, keine Buchung, nur ein Ticket am Anleger.

In der Kirche Gospa od Milosti liegt Faust Vrančić begraben, der Universalgelehrte des 16. Jahrhunderts aus Šibenik. Sein Buch Machinae Novae von 1615 zeigt rund fünfzig Maschinen, darunter einen Mann, der sich von einem Turm an einem über einen Rahmen gespannten Tuch herablässt: Diese Zeichnung, Homo Volans genannt, ist eine der frühesten Darstellungen eines Fallschirms. Vrančić war außerdem Bischof und Sekretär Kaiser Rudolfs II., und das von ihm zusammengestellte Wörterbuch gehört zu den ersten für das Kroatische.

Der Ort ist in einer halben Stunde begangen: Anleger, Kirche, eine Handvoll Konobas und ein schmaler Weg, der über den Hügel nach Šepurine führt. Ein Gedenkzentrum für Vrančić zeigt Modelle seiner Maschinen und ist das einzige richtige Museum der Insel.

Insider-Tipp

Vor der Fahrt das letzte Rückboot prüfen: außerhalb der Saison liegen mehrere Stunden dazwischen, und auf der Insel gibt es keine Unterkunft auf die Schnelle.

Foto: JiriMatejicek / CC BY-SA 4.0

Die Riva
Legendär
Sehenswürdigkeit

Die Riva

Die Uferpromenade, die zugleich Hauptplatz, Markt und Treffpunkt des ganzen Ortes ist.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Die Riva
Sehenswürdigkeit Legendär

Die Riva

Die Riva von Vodice zieht sich etwa einen Kilometer, vom Anleger, an dem die Boote nach Prvić ablegen, bis zur Einfahrt der ACI-Marina, und der ganze Ort ist auf sie ausgerichtet. Der Tag auf ihr hat einen klaren Rhythmus. Morgens ist sie Arbeitsplatz: Fischer laden den Nachtfang aus, der Markt öffnet, Lieferwagen dürfen nur bis neun Uhr hinein. Gegen Mittag leert sie sich, weil alle an den Stränden westlich des Zentrums sind. Am frühen Abend füllt sie sich wieder und wird zu dem, was Dalmatiner die šetnja nennen: Man geht langsam, von einem Ende zum anderen und zurück, trifft Bekannte und bleibt alle fünfzig Meter stehen.

Die Steinhäuser hinter der Riva sind niedriger und schlichter als in Šibenik fünfzehn Kilometer östlich, und das ist kein Zufall. Vodice war nie Bischofs- oder Adelssitz, sondern ein Fischer- und Bauerndorf, das der ernsthafte Tourismus erst in den fünfziger Jahren fand. Deshalb gibt es im Kern keine Paläste, sondern Reihen zweigeschossiger Häuser mit Außentreppen und Balkonen, und der älteste Teil verrät sich nur an der Breite der Gassen: je enger, desto älter.

Insider-Tipp

Für einen ruhigeren Gang nach Westen Richtung Plitka punta halten: das östliche Ende an der Marina ist immer voller, das westliche führt direkt zu den Stränden.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Tribunj
Legendär
Sehenswürdigkeit

Tribunj

Der Nachbarort auf einer Insel, dessen Kern in einer halben Stunde umrundet ist.

Foto: Gsdocent1 / CC BY-SA 4.0

Tribunj
Sehenswürdigkeit Legendär

Tribunj

Tribunj liegt drei Kilometer westlich von Vodice und sieht aus wie das, was Vodice nicht mehr ist. Der alte Kern liegt auf einer Insel, mit dem Festland durch eine Steinbrücke verbunden, die Gassen sind zu eng fürs Auto, und alles windet sich spiralförmig nach oben, wo die Nikolauskirche über den Kanal und die Inseln blickt. Unten an der Riva reiht sich eine Folge von Konobas, in denen der Fisch noch vor dem Gast auf dem Rost liegt.

Bekannt ist der Ort für sein Eselrennen, das seit 1972 jeden August stattfindet und einen Nachmittag dauert. Esel trugen früher die Last hinauf in die Weinberge der umliegenden Hügel, und als Traktoren sie ersetzten, waren sie arbeitslos; das Rennen begann als Scherz und wurde zum wichtigsten Ereignis des Jahres, das den Ort bis in den letzten Winkel füllt.

Anders als Vodice hat Tribunj kaum Strände und außer der Uferzeile so gut wie keine touristische Infrastruktur, hierher kommt man also für zwei Stunden und nicht für einen Tag.

Insider-Tipp

Auf dem Festland vor der Brücke parken: im alten Kern gibt es keinen Platz, und das Herauskommen dauert in der Saison.

Foto: Gsdocent1 / CC BY-SA 4.0

Prvić Šepurine
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Prvić Šepurine

Der zweite Ort auf Prvić, mit langem Kiesufer und ohne ein einziges Auto.

Foto: Hschermer / CC BY-SA 4.0

Prvić Šepurine
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Prvić Šepurine

Šepurine ist der zweite von zwei Orten auf der Insel Prvić und jener, der mehr Alltag bewahrt hat: eine Reihe von Steinhäusern an einem langen Ufer, mit der Kirche Mariä Himmelfahrt auf einer Anhöhe, engen Gassen ohne ein einziges Auto und etwa hundert Bewohnern, die über den Winter bleiben. Auf Prvić gibt es weder Straßen noch Fahrzeuge, alles wird von Hand oder mit Karren getragen, und genau das macht den Ort zu dem, was er ist: still auf eine Weise, die anderswo an der Adria schwer zu finden ist. Das Ufer ist lang und zugänglich, mit Betonplattformen und Kies, und das Meer ist hier sauber, weil es weder Hafen noch Verkehr gibt. Nach Šepurine kommt man per Boot aus Vodice oder Šibenik in gut zwanzig Minuten, und zum benachbarten Prvić Luka geht man über die Halbinsel in einer halben Stunde durch Oliven und Trockenmauern. Im Ort arbeiten zwei Konoben und ein Laden, den Rest bringen Sie mit. Für einen Fluchttag aus dem Trubel von Vodice ist dies die nächstgelegene Adresse: Boot, Baden, Mittagessen am Meer und Rückkehr mit der Nachmittagslinie.

Insider-Tipp

Wasser und Bargeld mitnehmen: Es gibt keinen Geldautomaten, und im Sommer füllen sich die Konobas, sobald ein Boot anlegt.

Foto: Hschermer / CC BY-SA 4.0

Kirche der Kreuzauffindung
Sehenswürdigkeit

Kirche der Kreuzauffindung

Die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert im alten Kern, dessen größtes Gebäude.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Kirche der Kreuzauffindung
Sehenswürdigkeit

Kirche der Kreuzauffindung

Die Pfarrkirche der Kreuzauffindung entstand Mitte des 18. Jahrhunderts an der Stelle einer älteren Kirche und ist das größte Gebäude im alten Kern. Die Fassade ist schlicht und barock, ohne den Schmuck der Šibenik-Kirchen, denn eine Fischerpfarrei baute sie aus eigenen Mitteln. Der Innenraum folgt derselben Logik: Marmoraltäre, hölzerne Empore und wenig Überflüssiges.

Der Glockenturm ist von der ganzen Riva aus zu sehen und der nützlichste Orientierungspunkt im Ort: Die engen Gassen des alten Teils führen alle auf ihn zu, der Rückweg geht also nie verloren. Die Kirche trägt bis heute den örtlichen Kalender. Zu Mariä Himmelfahrt Mitte August zieht eine Prozession durch den Kern, und zum Kreuzfest im September versammelt sich der ganze Ort, auch jene, die längst nach Šibenik und Zagreb gezogen sind.

Insider-Tipp

Der Innenraum ist meist nur um die Messzeiten offen; die Morgenmesse ist der sicherste Termin für einen ruhigen Blick.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Aquarium und Museum der Seefahrtstradition
Sehenswürdigkeit

Aquarium und Museum der Seefahrtstradition

Eine kleine Sammlung adriatischer Arten und alten Fischereigeräts, ein paar Schritte von der Riva.

Foto: Kristijan Bezjak / Croatia Atlas

Aquarium und Museum der Seefahrtstradition
Sehenswürdigkeit

Aquarium und Museum der Seefahrtstradition

Das Aquarium und Museum der Seefahrtstradition ist ein kleines Haus an der Riva, das in einem Raum zwei Geschichten von Vodice verbindet: das Meer, wie es unter der Oberfläche ist, und das Meer, wie es einmal Broterwerb war. Im Aquariumsteil stehen Becken mit Arten der Adria, Kraken, Muränen, Drachenköpfen, Krebsen und Muscheln, alle aus den nahen Buchten, mit Beschriftungen, die erklären, wo welche Art lebt und wie sie gefangen wird. Im Museumsteil sind die Werkzeuge der Fischer und Schwammtaucher von Vodice ausgestellt: Netze, Fischspeere, Laternen für den Nachtfang, ein Kompass, Tauchausrüstung aus der Zeit, als Schwämme mit angehaltenem Atem geholt wurden, sowie Fotografien des Ortes vor dem Tourismus. Die Ausstellung ist klein und in einer halben Stunde besichtigt, was sie ideal für Familien mit Kindern und für eine Regenstunde macht. Sie liegt direkt an der Riva, der Eintritt ist bescheiden, und sie arbeitet durch die Saison. Für ein Kind, das den Morgen am Strand verbrachte, ist dies der beste Weg, das mit der Maske Gesehene mit dem zu verbinden, was das Meer tatsächlich ist.

Insider-Tipp

Die Öffnungszeiten wechseln außerhalb der Saison; im September vor der Planung an der Tür nachsehen.

Foto: Kristijan Bezjak / Croatia Atlas

4 weitere Orte
  • Okit und die Karmelkirche
  • Der Čorić-Turm
  • Denkmal für die Opfer des jugoslawischen Kommunismus
  • Denkmal für die Verteidiger des Heimatkriegs

Aktivitäten

8
Der Blaue Strand
Legendär
Aktivität

Der Blaue Strand

Der Hauptstrand westlich des Zentrums: Kies, Betonplattformen und flacher Einstieg.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Der Blaue Strand
Aktivität Legendär

Der Blaue Strand

Der Blaue Strand ist das, was Vodice statt Sand bietet, und es lohnt zu wissen, was genau man bekommt. Das Ufer ist eine Kiesfläche, unterbrochen von Betonplattformen, mit Duschen, Kabinen, Bars und Liegenverleih, und das Meer fällt allmählich ab, sodass Kinder weit draußen noch stehen. Hinter dem Strand zieht sich ein Kiefernstreifen, der einzige echte Schatten der Umgebung und der Grund, warum dort die ersten Morgenplätze belegt werden.

Der Strand führt die Blaue Flagge, das internationale Zeichen für Wasserqualität und Ausstattung, und das sieht man an der Pflege. Man sieht es auch am Andrang. Mitte Juli und im August ist zwischen 11 und 16 Uhr praktisch kein Platz frei, und die Parkplätze an der Straße darüber sind um neun Uhr morgens voll. Wer vor zehn oder nach fünf kommt, bekommt denselben Strand ohne Schlange an der Dusche. Am wärmsten ist das Wasser im August, angenehm bleibt es bis Mitte September, wenn der Strand sich lockert und wieder das wird, was er vor dem Tourismus war: ein gewöhnliches Stadtufer.

Insider-Tipp

Der Schatten unter den Kiefern hinter dem Strand ist kostenlos und zuerst weg; die Liegen in der Sonne bleiben den ganzen Tag frei.

Foto: Adam Zivner / CC BY 2.5

Der westliche Uferweg
Geheimtipp
Aktivität

Der westliche Uferweg

Ein Betonweg am Wasser, der alle Stadtstrände verbindet, ohne ein einziges Auto.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Der westliche Uferweg
Aktivität Geheimtipp

Der westliche Uferweg

Der westliche Uferweg bindet alle Stadtstrände von Vodice zu einer Linie: eine Betonspur direkt am Meer, die von der Riva nach Westen führt, am Blauen Strand, an der Plitka punta vorbei und weiter Richtung Zamalin und Tribunj, ohne eine einzige Stufe und ohne Verkehr. Genau das ist ihr größter Wert: Der Weg ist auf ganzer Länge eben, also mit Kinderwagen, Rad und für Menschen, die schwer gehen, befahrbar, was sich an der Adria selten findet. Am Weg liegen alle fünfzig Meter Zugänge ins Meer, Duschen, Bänke und Bars, und Pinien geben stellenweise Schatten. Morgens ist dies die Lauf- und Radroute der Einheimischen, tags der Weg zu den Stränden, abends eine Promenade, auf der man den ganzen Ort trifft. Bis Tribunj geht man etwa eine Stunde, und unterwegs kann man so oft ins Meer, wie man will. Für Familien ist es der leichteste Weg, einen Tag ohne Auto zu organisieren: Alles Nötige liegt am Weg.

Insider-Tipp

Der ganze Westabschnitt bis zur Plitka punta dauert etwa zwanzig Minuten je Richtung und ist durchgehend eben.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

ACI-Marina Vodice
Aktivität

ACI-Marina Vodice

Eine der größeren Marinas der Adria, am östlichen Ende der Riva.

Foto: Tadam / CC BY-SA 3.0

ACI-Marina Vodice
Aktivität

ACI-Marina Vodice

Die ACI-Marina Vodice ist eine der größten Marinas der kroatischen Adria und der Grund, warum der Ort im Winter nicht leer wird: fast vierhundert Liegeplätze im Wasser und Trockenliegeplätze für mehrere hundert Boote, mit Kran, Werft, Tankstelle und Personal, das ganzjährig arbeitet. Die Marina liegt am östlichen Ende der Riva, vom Wellenbrecher geschützt, und von ihren Stegen startet ein großer Teil der Charterflotte, die im Sommer Richtung Kornaten segelt; Vodice ist für viele Crews der erste und letzte Hafen der Reise. Für den Besucher ohne Boot ist die Marina ein angenehmer Spaziergang: Die Stege sind bis zu einem bestimmten Punkt begehbar, die Masten in Reihe geben den besten Bildausschnitt des Ortes, und das Restaurant und die Cafés an der Marina arbeiten auch außerhalb der Saison, oft mit besseren Preisen als an der Riva. Von hier steigt man auch in Ausflüge zu den Kornaten, zur Krka und zu den Inseln Prvić und Zlarin; Karten kauft man am Steg oder in den Agenturen an der Riva. Abends, wenn die Lichter im Wasser angehen, ist die Marina der fotogenste Teil von Vodice.

Insider-Tipp

Vom Ende des Stegs ist der Blick auf den Ort bei Sonnenuntergang am besten, ohne Ticket und ohne Andrang.

Foto: Tadam / CC BY-SA 3.0

5 weitere Orte
  • Strand Zamalin
  • Strand Mulo Dvorine, Srima
  • Strand Trstevica
  • Strand Plitka punta
  • Srima

Essen & Trinken

1
1 weitere Orte
  • Fisch- und Gemüsemarkt

Vodice: kurze Antworten

Für wen ist Vodice?
Für Familien und alle, die eine lebendige, aber unkomplizierte Strandwoche mit Ausflügen wollen: ebene Promenade, flach abfallende Kieselzugänge, viele Apartments, und Šibenik, Krka und die Inseln binnen einer halben Stunde. Der Ort entstand an Süßwasserquellen, und auf dem Platz unter der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz standen einst zwei Brunnen. Der Barockbaumeister Ivan Skok arbeitete ab 1725 an der Kirche, geweiht wurde sie 1760. Der Čorić-Turm, ein Wehrturm, der auf einen Bauvertrag von 1533 zurückgeht, steht bis heute im Zentrum.
Welchen Strand nehme ich?
Die Stadtstrände mit Blauer Flagge bei den Hotels für Infrastruktur und flaches Wasser, die Seite nach Srima für mehr Platz und ruhigere Nachmittage. Alles ist über den Uferweg zu Fuß erreichbar.
Ist Vodice im Sommer laut?
Die Hafenfront ist im Juli und August bis spät lebendig, mit Bars und einem bekannten Club; drei Straßen weiter hinten ist es familienruhig. Wem Stille wichtig ist, wählt das Srima-Ende oder Juni und September. Srima, längst mit Vodice zusammengewachsen, hat bei Prižba die Reste einer spätantiken Doppelbasilika. Vom Stadtkai fahren Boote zur Insel Prvić. In Prvić Luka erinnert ein 2012 eröffnetes Gedenkzentrum an Faust Vrančić, den in Šibenik geborenen Erfinder, bekannt für seinen Fallschirmentwurf und Verfasser des ersten gedruckten kroatischen Wörterbuchs. Er liegt in der dortigen Kirche der Gnadenmutter begraben.

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