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Rijeka. Sehenswürdigkeiten, Karte und Geheimtipps

48 kuratierte Orte· 10 Geheimtipps· 2 kommende Events
Rijeka
Foto: Unknown / CC BY-SA 4.0

Rijeka ist Kroatiens Hafenstadt und trägt ihre Arbeitsgeschichte offen: Habsburger Fassaden über Hafenkränen, der Korzo, auf dem die ganze Stadt flaniert, und oben die Burg Trsat über der Schlucht der Rječina. 2020 war Rijeka Kulturhauptstadt Europas, und die Museen und Spielstätten aus jenem Jahr sind bis heute der Gewinn.

Die Stadt lebt nach einem anderen Kalender als die Küste: Der Höhepunkt der Saison ist nicht der August, sondern der Februar, wenn der Karneval den größten Umzug Kroatiens über den Korzo führt.

Rijeka Sehenswürdigkeiten: Korzo, Trsat und der echte Hafen

Die nächsten 7 Tage

Wetterdaten von Open-Meteo.com

Öffnungszeiten und Preise

Die Orte, für die wir Öffnungszeiten und Preisniveau pflegen. Zeiten wechseln mit der Saison, entscheidend bleibt die offizielle Seite.

OrtÖffnungszeitenPreisOffizielle Seite
Tower Center Rijeka-€-
ZTC Rijeka-€-
Robna kuća Ri-€-
Korzo Shops-€-
Risnjak National ParkImmer zugänglich; vor dem Wandern Zugang, Wetter, Parkregeln und Tageslicht prüfen.--

Klima Monat für Monat

Zehnjahresmittel für Rijeka: So sieht ein Monat normalerweise aus, unabhängig davon, was diese Woche gerade macht.

MonatTag °CNacht °CRegentageMeer °C
Januar931313
Februar1141412
März1361213
April1791114
Mai21131518
Juni26181022
Juli2920925
August2921626
September23161123
Oktober19131320
November1481317
Dezember1151215

Luft 2015 bis 2024, Meer 2022 bis 2024. Ein Regentag zählt ab 1 mm. Daten von Open-Meteo.com

Rijeka als Video

Rijeka: Stadt in Bewegung

YouTubeRijeka4:36

Strände in Rijeka

Sablićevo Beach
Aktivität

Sablićevo Beach

Beliebter Kiesstrand der Einheimischen unter alten Villen.

Foto: Antonio199cro / CC BY-SA 4.0

Sablićevo Beach
Aktivität

Sablićevo Beach

Sablićevo ist ein Strand im östlichen Teil der Stadt, im Viertel Pećine, unterhalb einer Reihe von Villen, die wohlhabende Familien aus Rijeka Ende des 19. Jahrhunderts bauten, als das Meer zum Ort der Erholung wurde. Der Strand besteht aus Kies und Beton, mit in den Fels gehauenen Plateaus und Stufen, die ins tiefe Wasser führen, und ist von Kiefern umgeben, die bis zum späten Vormittag Schatten geben. Das Meer ist hier klar, weil das Ufer steil ist und es keinen Sand gibt. Am Strand gibt es Duschen, eine Bar und eine Stelle zum Springen vom Felsen. Aus dem Zentrum erreicht man Sablićevo über die Uferpromenade in etwa zwanzig Minuten oder mit dem Stadtbus; nachmittags ist es am vollsten, morgens fast leer.

Insider-Tipp

Die Bucht ist klein und im Hochsommer schnell voll, komm am Vormittag.

Foto: Antonio199cro / CC BY-SA 4.0

Glavanovo Beach
Aktivität

Glavanovo Beach

Kleine Kiesbucht, in der Rijekas Einheimische ihre Runden ziehen.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Glavanovo Beach
Aktivität

Glavanovo Beach

Glavanovo ist ein Stadtstrand an der östlichen Ausfahrt aus Rijeka, angelegt an einem einst industriellen Ufer, das heute Kiesflächen, Betonplateaus und Rasenstücke unter Kiefern hat. Das Meer ist von einer Landspitze geschützt, bleibt also auch bei stärkerem Wind ruhig, und die Tiefe nimmt allmählich zu, was Familien entgegenkommt. Am Strand gibt es Duschen, Kabinen, einen Rettungsdienst und eine Bar, und ein Teil des Ufers ist für Menschen mit Behinderung eingerichtet. Vom Strand sieht man die Einfahrt in den Hafen von Rijeka und die anlegenden Schiffe, auf der anderen Seite Kostrena und die Insel Krk. Nach Glavanovo fährt ein Stadtbus, und man erreicht ihn auch über den Radweg am Ufer aus dem Zentrum.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Grčevo Beach
Aktivität

Grčevo Beach

Ruhiger Kiesstrand mit glasklarem Wasser an Rijekas Küste.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Grčevo Beach
Aktivität

Grčevo Beach

Grčevo ist ein Strand an der Ostseite der Bucht von Rijeka, einer in der Reihe von Badeplätzen, die sich von Glavanovo Richtung Kostrena zieht. Die Küste ist hier niedrig und steinig, mit in den Fels gehauenen Betonplateaus und Kiesabschnitten dazwischen, und das Meer ist schon wenige Meter vom Rand tief, weshalb der Strand bei Schwimmern und bei jenen beliebt ist, die von den Felsen springen. Schatten geben Kiefern entlang des Küstenwegs. Am Strand gibt es Duschen und eine kleine Bar, die in der Saison arbeitet. Dieser Küstenteil weist nach Süden, und die Sonne bleibt bis zum Abend, während der Blick zur Hafeneinfahrt und zur Insel Krk geht. Zum Strand führen die Uferpromenade und ein Stadtbus.

Foto: Silverije / CC BY-SA 4.0

Ploče Beach
Aktivität

Ploče Beach

Sonnenwarme Steine und klares Meer für ein Bad ohne Eile.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Ploče Beach
Aktivität

Ploče Beach

Ploče ist ein Stadtstrand im westlichen Teil von Rijeka, neben der Badeanlage von Kantrida, und einer der ältesten hergerichteten Strände der Stadt; ein Badeplatz arbeitete hier schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Rijeka die ersten öffentlichen Seebäder nach mitteleuropäischem Vorbild baute. Das Ufer ist betoniert, mit Einstiegen ins Meer über Stufen und Leitern, und daneben liegen Becken, Tribünen und Sportplätze. Das Meer ist tief und klar, weil das Ufer steil ist, und der Strand ist durch die Felswand des ehemaligen Steinbruchs vor der Bora geschützt. Am Strand arbeiten Cafés und Duschen. Nach Ploče fährt ein Stadtbus vom Korzo, die Fahrt dauert fünfzehn Minuten.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Žurkovo Bay
Aktivität

Žurkovo Bay

Geschützte Bucht in Kostrena, wo kleine Boote vertäut dümpeln.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Žurkovo Bay
Aktivität

Žurkovo Bay

Žurkovo ist eine Bucht in Kostrena, wenige Kilometer östlich von Rijeka, mit einer Marina und einer Reihe von Badeplätzen entlang des Ufers. Kostrena war jahrhundertelang ein Ort der Seeleute: Aus diesen Dörfern kamen die Kapitäne und Matrosen, die auf Segelschiffen und später auf Dampfern fuhren, und viele Häuser am Ufer wurden mit auf See verdientem Geld errichtet, was man an ihrer Größe sieht. Die Bucht ist geschützt und am Rand flach, mit Betonplateaus, Kies und Kiefern, die Schatten geben. In der Marina liegen Plätze für kleinere Boote, daneben steht ein Restaurant. Nach Žurkovo kommt man aus Rijeka mit dem Stadtbus oder über die Küstenstraße in etwa fünfzehn Minuten.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Unsere Tipps

Was wir rund um Rijeka machen würden

Tagesausflüge in Reichweite von Rijeka, dazu die Routen und stillen Ecken, zu denen unsere Redaktion immer wieder zurückkehrt.

  • 22 km entferntUčkaNaturpark über Opatija: der Gipfel Vojak (1401 m) mit Steinturm und weitem Blick über die Kvarner-Bucht und Istrien.
  • 35 km entferntRisnjakNationalpark Risnjak im Gorski kotar: dichter Wald, Luchs-Gebiet und die Quelle der Kupa bei Rijeka.

Routen für Rijeka

  • 7 Stopps

    Vom Korzo nach Trsat

    Steig von der Flaniermeile zu Wallfahrt und Burg

    1. Korzo
    2. Stadtturm
    3. Old Gateway Roman Arch
    4. Kathedrale St. Veit
    5. Gouverneurspalast
    6. Wallfahrtskirche Maria Trsat
    7. Burg Trsat

Geheimtipps in Rijeka

Burg Trsat
Legendär
Sehenswürdigkeit

Burg Trsat

Eine mittelalterliche Höhenburg mit weitem Blick über die Stadt und die Kvarner-Bucht.

Foto: Unknown / CC BY-SA 4.0

Burg Trsat
Sehenswürdigkeit Legendär

Burg Trsat

Die Burg Trsat steht auf einem Felsen hundertdreißig Meter über der Schlucht der Rječina, an einem Ort, der schon in der Antike befestigt war, als hier eine liburnische Wallburg stand und später ein römischer Beobachtungsposten über dem Weg nach Pannonien. Die mittelalterliche Burg bauten die Grafen Frankopan im 13. Jahrhundert, und nachdem sie verödet war, kaufte sie 1826 der österreichische General Laval Nugent, der sie im romantischen Stil erneuerte und im Hof ein Familienmausoleum in Gestalt eines griechischen Tempels mit dorischen Säulen errichtete. Heute finden in der Burg Konzerte und Ausstellungen statt, und von der Wehrmauer sieht man den ganzen Kvarner-Golf und die Insel Krk. Die Karte ist günstig, der Rundgang dauert eine halbe Stunde.

Foto: Unknown / CC BY-SA 4.0

Museum Ship Galeb
Legendär
Aktivität

Museum Ship Galeb

Titos einstiges Staatsschiff, heute ein Museumsschiff.

Foto: Roberta F. / CC BY-SA 3.0

Museum Ship Galeb
Aktivität Legendär

Museum Ship Galeb

Das Schiff Galeb wurde 1938 in Genua als Frachter für den Bananentransport gebaut, im Krieg zum Minenleger umgerüstet und bei Rijeka versenkt. Nach der Hebung und Instandsetzung wurde es 1952 zum Staatsschiff des jugoslawischen Präsidenten Josip Broz Tito, der darauf nach Indien, Ägypten und Großbritannien reiste und Staatsmänner empfing; das Schiff war eine schwimmende Residenz und ein Ort der Verhandlungen in der Zeit der Blockfreiheit. Nach Jahrzehnten des Verfalls im Hafen von Rijeka erneuerte es die Stadt und richtete es als Museumsschiff ein: Besichtigt werden Salon, Kabinen, Kombüse und Maschinenraum, dazu eine Ausstellung zur Geschichte des Schiffs und jener Zeit. Es liegt am Ufer im Zentrum; der Rundgang dauert eine Stunde.

Foto: Roberta F. / CC BY-SA 3.0

Torpedo Launch Station
Legendär
Sehenswürdigkeit

Torpedo Launch Station

Ein lohnender Sehenswürdigkeit für eine reichere Route durch Rijeka.

Foto: YNovakovic / CC BY-SA 4.0

Torpedo Launch Station
Sehenswürdigkeit Legendär

Torpedo Launch Station

Die Torpedo-Startrampe ist der Rest jener Fabrik von Rijeka, in der der erste Torpedo der Welt erfunden und gebaut wurde. Die Idee eines selbstfahrenden Unterwassergeräts brachte in den 1860er Jahren Giovanni Luppis ein, ein pensionierter Offizier aus Rijeka, und die technische Lösung arbeitete der englische Ingenieur Robert Whitehead aus, der die Maschinenwerkstatt in Rijeka leitete; der erste funktionierende Torpedo wurde 1866 vorgestellt, und fast alle Seemächte kauften ihn bald. Die Rampe am Meer diente der Erprobung: Der Torpedo wurde in den Kanal geschossen und sein Lauf verfolgt. Die Betonkonstruktion am Ufer steht heute als technisches Denkmal unter Schutz und ist die letzte erhaltene ihrer Art auf der Welt. Sie ist von der Küstenstraße aus zu sehen.

Insider-Tipp

Am besten einplanen, wenn die Route weniger vorhersehbar und lokaler wirken soll.

Foto: YNovakovic / CC BY-SA 4.0

Rijeka nach Kategorie entdecken

Sehenswürdigkeiten

23
Burg Trsat
Legendär
Sehenswürdigkeit

Burg Trsat

Eine mittelalterliche Höhenburg mit weitem Blick über die Stadt und die Kvarner-Bucht.

Foto: Unknown / CC BY-SA 4.0

Burg Trsat
Sehenswürdigkeit Legendär

Burg Trsat

Die Burg Trsat steht auf einem Felsen hundertdreißig Meter über der Schlucht der Rječina, an einem Ort, der schon in der Antike befestigt war, als hier eine liburnische Wallburg stand und später ein römischer Beobachtungsposten über dem Weg nach Pannonien. Die mittelalterliche Burg bauten die Grafen Frankopan im 13. Jahrhundert, und nachdem sie verödet war, kaufte sie 1826 der österreichische General Laval Nugent, der sie im romantischen Stil erneuerte und im Hof ein Familienmausoleum in Gestalt eines griechischen Tempels mit dorischen Säulen errichtete. Heute finden in der Burg Konzerte und Ausstellungen statt, und von der Wehrmauer sieht man den ganzen Kvarner-Golf und die Insel Krk. Die Karte ist günstig, der Rundgang dauert eine halbe Stunde.

Foto: Unknown / CC BY-SA 4.0

Torpedo Launch Station
Legendär
Sehenswürdigkeit

Torpedo Launch Station

Ein lohnender Sehenswürdigkeit für eine reichere Route durch Rijeka.

Foto: YNovakovic / CC BY-SA 4.0

Torpedo Launch Station
Sehenswürdigkeit Legendär

Torpedo Launch Station

Die Torpedo-Startrampe ist der Rest jener Fabrik von Rijeka, in der der erste Torpedo der Welt erfunden und gebaut wurde. Die Idee eines selbstfahrenden Unterwassergeräts brachte in den 1860er Jahren Giovanni Luppis ein, ein pensionierter Offizier aus Rijeka, und die technische Lösung arbeitete der englische Ingenieur Robert Whitehead aus, der die Maschinenwerkstatt in Rijeka leitete; der erste funktionierende Torpedo wurde 1866 vorgestellt, und fast alle Seemächte kauften ihn bald. Die Rampe am Meer diente der Erprobung: Der Torpedo wurde in den Kanal geschossen und sein Lauf verfolgt. Die Betonkonstruktion am Ufer steht heute als technisches Denkmal unter Schutz und ist die letzte erhaltene ihrer Art auf der Welt. Sie ist von der Küstenstraße aus zu sehen.

Insider-Tipp

Am besten einplanen, wenn die Route weniger vorhersehbar und lokaler wirken soll.

Foto: YNovakovic / CC BY-SA 4.0

Kaštel Grobnik
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Kaštel Grobnik

Eine mittelalterliche Burg auf einem Hügel über dem Grobnik-Feld.

Foto: Croq / CC BY-SA 3.0

Kaštel Grobnik
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Kaštel Grobnik

Die Burg Grobnik steht auf einem felsigen Hügel über dem Grobniker Feld, fünfzehn Kilometer nordöstlich von Rijeka, und war eine der Stützen der Grafen Frankopan, die seit dem 13. Jahrhundert Vinodol und das Hinterland hielten. Der Platz wurde wegen der Kontrolle über den Weg aus dem Landesinneren ans Meer gewählt, denn hier zogen die Waren zum Hafen von Rijeka vorbei. An die Burg knüpft sich die Überlieferung von einer großen Schlacht auf dem Grobniker Feld im Jahr 1242, in der der Sage nach die tatarischen Verbände aufgehalten wurden; diese Erzählung gehört seit Jahrhunderten zur Volksüberlieferung der Gegend. Erhalten sind heute Mauern, ein Turm und der Innenhof, der für Veranstaltungen genutzt wird. Zur Burg führt eine Straße aus Čavle.

Insider-Tipp

Von der Burg öffnet sich der Blick über das Grobnik-Feld; verbinde den Besuch mit dem alten Kern von Grobnik.

Foto: Croq / CC BY-SA 3.0

Turska kuća
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Turska kuća

Ein Ort in Rijeka, der einen kurzen Halt auf der Route wert ist.

Foto: Đuro Jiří / CC BY-SA 4.0

Turska kuća
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Turska kuća

Das Türkische Haus ist ein altes Steingebäude am Ufer in Kostrena, östlich von Rijeka, eines in einer Reihe von Häusern, die die Seefahrerfamilien dieser Gegend errichteten. Seit dem 18. Jahrhundert brachte Kostrena Kapitäne und Matrosen hervor, die auf Segelschiffen über das Mittelmeer und die Ozeane fuhren, und das auf See verdiente Geld floss in Häuser am Ufer: daher ihre Größe, die steinernen Terrassen, die Fensterläden und Gärten mit Palmen, für gewöhnliche Fischerdörfer unüblich. Die Namen einzelner Häuser wurden mündlich weitergegeben und knüpfen sich an Geschichten von Reisen und Besitzern. Das Gebäude ist von der Uferpromenade aus zu sehen, die die Buchten von Kostrena verbindet; das Innere ist für Besucher nicht geöffnet.

Insider-Tipp

Am besten als Zwischenstopp, nicht als Hauptziel des Tages.

Foto: Đuro Jiří / CC BY-SA 4.0

Rimska kuća
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Rimska kuća

Ein Ort in Rijeka, der einen kurzen Halt auf der Route wert ist.

Foto: Đuro Jiří / CC BY-SA 4.0

Rimska kuća
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Rimska kuća

Das Römische Haus steht wenige Schritte vom Türkischen Haus, an demselben Abschnitt der Küste von Kostrena, und gehört zur selben Reihe alter Steingebäude, errichtet in der Zeit, als diese Gegend von den Segelschiffen lebte. Die Häuser wurden nach ähnlichem Muster gebaut: ein Erdgeschoss aus großen Quadern mit überdachtem Durchgang zum Meer, ein Obergeschoss mit der Wohnung der Familie und eine Außentreppe an der Fassade. In den Erdgeschossen hielt man Werkzeug, Netze und Waren, denn das Meer war Weg und Lager zugleich. Heute sind einige dieser Häuser erneuert, andere stehen leer und zeigen, wie man vor dem Dampfschiff baute. Zu ihnen führt ein Uferpfad, der Žurkovo mit den übrigen Buchten von Kostrena verbindet.

Insider-Tipp

Am besten als Zwischenstopp, nicht als Hauptziel des Tages.

Foto: Đuro Jiří / CC BY-SA 4.0

Wallfahrtskirche Maria Trsat
Sehenswürdigkeit

Wallfahrtskirche Maria Trsat

Kroatiens meistverehrter Marienwallfahrtsort, hoch auf dem Hügel von Trsat.

Foto: Berthold Werner / CC BY-SA 3.0

Wallfahrtskirche Maria Trsat
Sehenswürdigkeit

Wallfahrtskirche Maria Trsat

Das Heiligtum der Muttergottes von Trsat ist der älteste Marienwallfahrtsort der nördlichen Adria. Die Überlieferung sagt, von 1291 bis 1294 habe an dieser Stelle das Haus von Nazareth gestanden, das danach nach Loreto getragen wurde, und als die Trsater ohne es blieben, schickte ihnen Papst Urban V. im Jahr 1367 ein Bild der Muttergottes, das bis heute am Hauptaltar verehrt wird. Die Franziskaner sind seit 1453 hier und führen das Kloster neben der Kirche. In der Votivkapelle sind Hunderte Gaben von Seeleuten ausgestellt, Bilder von Schiffen im Sturm und Modelle von Seglern, denn Seefahrer kamen jahrhundertelang, um für ein gerettetes Leben zu danken. Zum Heiligtum führen die Trsater Treppen oder ein Bus aus dem Zentrum.

Foto: Berthold Werner / CC BY-SA 3.0

17 weitere Orte
  • Leuchtturm Mlaka
  • Zavičajni muzej Drenove
  • Utvrda Solin
  • Korzo
  • Gouverneurspalast
  • Kathedrale St. Veit
  • Stadtturm
  • Croatian National Theatre Ivan pl. Zajc
  • Capuchin Church of Our Lady of Lourdes
  • Church of the Assumption
  • Rijeka Leaning Tower
  • Old Gateway Roman Arch
  • Kobler Square
  • Adriatic Square
  • Sugar Refinery Palace
  • Hartera Paper Mill
  • Palace Modello

Aktivitäten

21
Museum Ship Galeb
Legendär
Aktivität

Museum Ship Galeb

Titos einstiges Staatsschiff, heute ein Museumsschiff.

Foto: Roberta F. / CC BY-SA 3.0

Museum Ship Galeb
Aktivität Legendär

Museum Ship Galeb

Das Schiff Galeb wurde 1938 in Genua als Frachter für den Bananentransport gebaut, im Krieg zum Minenleger umgerüstet und bei Rijeka versenkt. Nach der Hebung und Instandsetzung wurde es 1952 zum Staatsschiff des jugoslawischen Präsidenten Josip Broz Tito, der darauf nach Indien, Ägypten und Großbritannien reiste und Staatsmänner empfing; das Schiff war eine schwimmende Residenz und ein Ort der Verhandlungen in der Zeit der Blockfreiheit. Nach Jahrzehnten des Verfalls im Hafen von Rijeka erneuerte es die Stadt und richtete es als Museumsschiff ein: Besichtigt werden Salon, Kabinen, Kombüse und Maschinenraum, dazu eine Ausstellung zur Geschichte des Schiffs und jener Zeit. Es liegt am Ufer im Zentrum; der Rundgang dauert eine Stunde.

Foto: Roberta F. / CC BY-SA 3.0

Risnjak National Park
Legendär
Aktivität

Risnjak National Park

Tiefe Wälder und Karstgipfel im Bergland hinter Rijeka.

Foto: Michal Klajban / CC BY-SA 4.0

Risnjak National Park
Aktivität Legendär

Risnjak National Park

Der Nationalpark Risnjak wurde 1953 ausgerufen und umfasst rund sechzig Quadratkilometer des Gebirgsmassivs nördlich von Rijeka, mit dem höchsten Gipfel Veliki Risnjak von eintausendfünfhundertachtundzwanzig Metern. Der Name kommt vom Luchs, der großen Katze, die hier neben Wolf und Bär lebt. Der Park liegt an der Grenze zwischen Küsten- und Kontinentalklima, weshalb auf kurzer Strecke Buchen- und Tannenwälder, Bergwiesen und nackter Karst einander ablösen, und eine Besonderheit ist die Quelle der Kupa, die aus einem tiefgrünen Becken hervortritt. Durch den Park führt der Lehrpfad Leska, viereinhalb Kilometer lang und für alle begehbar. Von Rijeka fährt man eine Stunde.

Insider-Tipp

Wenig Zeit? Der leichte Lehrpfad Leska am Eingang bei Crni Lug führt als sanfter Rundweg durch den Wald.

Öffnungszeiten
Immer zugänglich; vor dem Wandern Zugang, Wetter, Parkregeln und Tageslicht prüfen.

Foto: Michal Klajban / CC BY-SA 4.0

Peek&Poke - Computermuseum
Aktivität

Peek&Poke - Computermuseum

Ein interaktives Museum alter Computer, Konsolen und Arcade-Spiele.

Foto: aiva. / CC BY 2.0

Peek&Poke - Computermuseum
Aktivität

Peek&Poke - Computermuseum

Peek&Poke ist ein privates Computermuseum im Zentrum von Rijeka, 2007 aus einer Sammlung eröffnet, die eine Gruppe von Liebhabern über Jahre zusammentrug. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Personal Computer von den siebziger Jahren bis zur Jahrhundertwende: Heimcomputer, wie man sie in diesem Teil Europas in Triest und jenseits der Grenze kaufte, die ersten Konsolen, Diskettenlaufwerke, Nadeldrucker und Telefone mit Wählscheibe. Der Name kommt von zwei Befehlen der Sprache BASIC, mit denen man unmittelbar in den Speicher las und schrieb. Die meisten Geräte funktionieren, und Besucher dürfen sie einschalten und alte Spiele spielen. Das Museum ist klein, der Rundgang dauert etwa vierzig Minuten, und am meisten sagt er jenen, die diese Rechner besaßen.

Foto: aiva. / CC BY 2.0

Wellenbrecher Molo Longo
Aktivität

Wellenbrecher Molo Longo

Ein langer Hafenwellenbrecher, der zugleich eine beliebte Strandpromenade ist.

Foto: László Szalai (Beyond silence) / Public domain

Wellenbrecher Molo Longo
Aktivität

Wellenbrecher Molo Longo

Der Molo longo ist eine etwa ein Kilometer siebenhundert Meter lange Mole, die den Hafen von Rijeka zur offenen See hin schließt. Gebaut wurde er Ende des 19. Jahrhunderts, als Rijeka einen modernen Hafen für den Dampferverkehr errichtete und Schutz vor Wellen und Bora brauchte. Heute ist er die längste ebene Promenade der Stadt und ein beliebter Ort zum Laufen und für den Abendspaziergang, denn von ihm sieht man die Stadt in ganzer Länge, von Kantrida bis Trsat, und auf der anderen Seite den Kvarner mit seinen Inseln. An der Mole liegen durchreisende Schiffe, und am Ende steht das Licht, das die Einfahrt bezeichnet. Der Weg bis ans Ende und zurück dauert eine Stunde; Schatten gibt es nicht, und bei Bora ist er dem Wind ausgesetzt.

Foto: László Szalai (Beyond silence) / Public domain

Kantrida
Aktivität

Kantrida

Ein luftiges Küstenviertel mit Freibädern und einem in die Felsen gehauenen Stadion.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Kantrida
Aktivität

Kantrida

Kantrida ist der westliche Teil von Rijeka, bekannt durch das Stadion, das zwischen dem Meer und der senkrechten Wand eines ehemaligen Steinbruchs liegt, in einer Lage, die im europäischen Fußball ohne Vergleich ist: Von der einen Seite der Ränge blickt man auf den Kvarner, auf der anderen erhebt sich eine weiße Felswand. Der Steinbruch lieferte jahrhundertelang Baustoff für die Gebäude von Rijeka und für die Mole, und als er ausgebeutet war, wurde in der entstandenen Mulde ein Spielfeld angelegt. Neben dem Stadion liegt das städtische Bad mit Becken und Betonstränden, auf denen sich der Westen der Stadt versammelt. In den letzten Jahren entsteht an derselben Stelle ein neues Stadion. Nach Kantrida fährt ein Stadtbus vom Korzo, die Fahrt dauert etwa fünfzehn Minuten.

Foto: Zoran Kurelić Rabko / CC BY-SA 3.0

Petar Kružić Stairs
Aktivität

Petar Kružić Stairs

Historische Pilgertreppe von Rijeka hinauf nach Trsat.

Foto: László Szalai (Beyond silence) / Public domain

Petar Kružić Stairs
Aktivität

Petar Kružić Stairs

Die Trsater Treppen verbinden das Ufer mit Trsat und haben fünfhunderteinundsechzig Stufen, die hundertdreißig Meter am Hang der Rječina-Schlucht hinaufsteigen. Den Bau begann 1531 Petar Kružić, der Hauptmann von Klis, der jene Festung jahrelang gegen das osmanische Heer hielt, und er ließ den Weg anlegen, damit Pilger sicher zum Heiligtum der Muttergottes von Trsat gelangen konnten; nach ihm sind die Treppen benannt. Entlang des Aufgangs steht eine Reihe von Kapellen mit Szenen aus dem Leben Mariens, und das untere Ende schließt ein barockes Portal von 1531. Der Aufstieg dauert etwa zwanzig Minuten und ist steil, doch die Stufen sind breit und im Schatten der Bäume; viele Pilger steigen bis heute zu Fuß hinauf.

Insider-Tipp

Oben lohnt der Abstecher zur Burg Trsat, von den Mauern hast du den besten Blick über die Kvarner-Bucht.

Foto: László Szalai (Beyond silence) / Public domain

15 weitere Orte
  • Rijeka Tunnel
  • City Museum Rijeka
  • Museum of Modern and Contemporary Art
  • Children’s House
  • Natural History Museum Rijeka
  • Rječina Canyon
  • Dead Canal
  • Sablićevo Beach
  • Glavanovo Beach
  • Grčevo Beach
  • Ploče Beach
  • Astronomical Centre Rijeka
  • Žurkovo Bay
  • Delta Waterfront
  • Exportdrvo Hall

Shopping

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Tower Center Rijeka
Shopping

Tower Center Rijeka

Ein lohnender praktischer Stopp für eine reichere Route durch Rijeka.

Foto: Myself / CC BY-SA 3.0

Tower Center Rijeka
Shopping

Tower Center Rijeka

Das Tower Center Rijeka ist ein Einkaufszentrum an der östlichen Einfahrt in die Stadt, im Viertel Pećine, erkennbar an dem hohen Büroturm, der von einem großen Teil der Bucht von Rijeka aus zu sehen ist und zu den höchsten Bauten dieses Küstenabschnitts gehört. Unter einem Dach liegen ein Verbrauchermarkt, Geschäfte für Kleidung, Schuhe und Technik, Restaurants und ein Kino, im Turm sind Büros. Für Besucher der Stadt ist es der schnellste Weg, in einem Gang alles Nötige zu besorgen, denn in der Altstadt überwiegen kleine Läden und Gaststätten. Der Parkplatz ist überdacht und kostenlos, geöffnet ist bis spät am Abend, und ein Stadtbus fährt vom Korzo dorthin.

Insider-Tipp

Am besten einplanen, wenn die Route weniger vorhersehbar und lokaler wirken soll.

Preisniveau
€

Foto: Myself / CC BY-SA 3.0

Korzo Shops
Shopping

Korzo Shops

Ein lohnender praktischer Stopp für eine reichere Route durch Rijeka.

Foto: Fred Romero from Paris, France / CC BY 2.0

Korzo Shops
Shopping

Korzo Shops

Die Läden am Korzo liegen in den Erdgeschossen von Gebäuden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in Räumen, die als Geschäfte gebaut wurden, mit hohen Schaufenstern und steinernen Gewänden. Auf dem Zug vom Adriaplatz bis zum Stadtturm reihen sich Kleidung, Schuhe, Buchhandlungen, Optiker, Juweliere und Konditoreien, und dazwischen Cafés, deren Terrassen im Sommer die Straßenmitte einnehmen. Der Korzo ist fußläufig, das Schauen also in Ruhe möglich, und die Auslagen wirken am Vorabend am besten, wenn die Lichter angehen und die Stadt zum Spaziergang herauskommt. Geöffnet ist meist bis acht Uhr abends, die Cafés arbeiten länger. Sonntags ist ein Teil der Läden geschlossen, die Cafés sind offen.

Insider-Tipp

Am besten einplanen, wenn die Route weniger vorhersehbar und lokaler wirken soll.

Preisniveau
€

Foto: Fred Romero from Paris, France / CC BY 2.0

2 weitere Orte
  • ZTC Rijeka
  • Robna kuća Ri

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4. September 2026Rijeka12 min
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5. August 2026Rijeka22 min

Rijeka: kurze Antworten

Lohnt Rijeka einen Halt oder ist es nur Durchgangsstadt?
Ein Tag deckt das Wesentliche gut ab: den Korzo, die Trsat-Treppe samt Burg, den Markt Placa am Morgen und das Stadtmuseum im ehemaligen Zuckerpalast. Rijeka verbindet sich natürlich mit Opatija, fünfzehn Minuten die Bucht entlang.
Wann ist der Karneval in Rijeka?
Das Programm läuft von Mitte Januar bis zum Beginn der Fastenzeit, der internationale Umzug füllt den Korzo am Sonntag davor. Für 2027 ist der Umzug am 7. Februar, der Kinderumzug am 30. Januar.
Wo badet man in Rijeka?
Östlich des Hafens an den Stränden von Pećine und Kostrena, eine kurze Busfahrt entfernt, oder westlich in den Belle-Epoque-Bädern von Opatija. Das Zentrum selbst ist Arbeitshafen, kein Badewasser.

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