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Korčula. Sehenswürdigkeiten, Karte und Geheimtipps

40 kuratierte Orte· 8 Geheimtipps· 1 kommende Events
Korčula
Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Korčula-Stadt ist ein Fischgrätmuster steinerner Gassen auf einem befestigten Oval, so entworfen, dass die Westseite den Maestral einfängt, während die Ostseite vor der Bura geschützt bleibt, mittelalterliche Stadtplanung in ihrer praktischsten Form. Die Stadt beansprucht Marco Polo als Sohn, und was immer die Historiker sagen, das venezianische Gesicht des Ortes führt die Beweisführung. An Sommerabenden betritt die Moreška, der hier seit Jahrhunderten getanzte Schwerttanz, die Bühne an den Mauern.

Drumherum: die Weinberge von Lumbarda über Sandstränden und die Taxiboote zu den Pinieninselchen des Korčula-Archipels.

Korčula Sehenswürdigkeiten: Fischgräten-Altstadt, Moreška und Lumbarda

Die nächsten 7 Tage

Wetterdaten von Open-Meteo.com

Öffnungszeiten und Preise

Die Orte, für die wir Öffnungszeiten und Preisniveau pflegen. Zeiten wechseln mit der Saison, entscheidend bleibt die offizielle Seite.

OrtÖffnungszeitenPreisOffizielle Seite
Hum Peak above Vela LukaImmer zugänglich; vor dem Wandern Zugang, Wetter, Parkregeln und Tageslicht prüfen.--

Klima Monat für Monat

Zehnjahresmittel für Korčula: So sieht ein Monat normalerweise aus, unabhängig davon, was diese Woche gerade macht.

MonatTag °CNacht °CRegentageMeer °C
Januar1151116
Februar1361115
März1581015
April1810916
Mai23151019
Juni2820524
Juli3222226
August3222526
September2618825
Oktober2114923
November16111420
Dezember1371117

Luft 2015 bis 2024, Meer 2022 bis 2024. Ein Regentag zählt ab 1 mm. Daten von Open-Meteo.com

Strände in Korčula

Pupnatska Luka Beach
Legendär
Aktivität

Pupnatska Luka Beach

Eine geschützte Bucht an der Küste Korčulas, umrahmt von pinienbewachsenen Hängen.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Pupnatska Luka Beach
Aktivität Legendär

Pupnatska Luka Beach

Die Pupnatska luka ist eine Bucht an der Südküste der Insel, unterhalb des Dorfes Pupnat, und viele halten sie für den schönsten Strand Korčulas: weißer Kies in Hufeisenform, Pinien bis an den Rand des Wassers und ein Meer, das wegen Tiefe und Untergrund binnen weniger Meter von hellem Türkis in Dunkelblau übergeht. Die Bucht ist nach Süden offen, das Meer also frisch, und wenn der Schirokko weht, kommt Welle herein. Von der Hauptstraße der Insel fährt man auf einer schmalen Asphaltstraße mit Kehren hinab, etwa zwei Kilometer; der Parkplatz ist winzig und füllt sich im Sommer vor Mittag, eine Ankunft um zehn Uhr morgens ist also keine übertriebene Vorsicht. Am Strand arbeiten zwei Bars und ein Liegenverleih, die Sanitäranlagen sind bescheiden. Von der Stadt Korčula sind es zwölf Kilometer, und der Bus fährt selten, rechnen Sie also mit Auto oder Roller.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Žitna Beach
Aktivität

Žitna Beach

Ein entspannter Strand auf Korčula, leicht zu erreichen und leicht zum Ankommen.

Foto: Kris Sliver / CC BY-SA 3.0

Žitna Beach
Aktivität

Žitna Beach

Žitna ist eine Bucht an der Südküste der Insel unterhalb des Dorfes Čara, mit zwei durch ein Kap getrennten Stränden: einem größeren, kiesigen mit Parkplatz und Saisonbar und einem kleineren, den man über einen Pfad an den Felsen erreicht. Das Meer ist hier nach Süden offen und darum klar, und die Tiefe wächst mäßig, das Schwimmen ist also auch für jene angenehm, die nicht sofort tiefes Wasser mögen. Hinter dem Strand liegen Weinberge, in denen Pošip angebaut wird, eine weiße Sorte, die eben aus Čara und dem benachbarten Smokvica stammt und heute der bekannteste Wein Korčulas ist. Nach Žitna führt von der Hauptstraße eine Asphaltstraße hinab, etwa vier Kilometer von Čara, und der Parkplatz ist klein. Schatten gibt es wenig, ein Sonnenschirm ist also keine schlechte Idee; die beste Zeit ist der späte Nachmittag, wenn die Felsen abgekühlt sind.

Foto: Kris Sliver / CC BY-SA 3.0

Strand Bilin žal, Lumbarda
Aktivität

Strand Bilin žal, Lumbarda

Eine flache türkisfarbene Bucht zwischen den Weinbergen von Lumbarda.

Foto: Silverije / CC0

Strand Bilin žal, Lumbarda
Aktivität

Strand Bilin žal, Lumbarda

Bilin žal liegt östlich von Lumbarda, einem Dorf fünf Kilometer von der Stadt Korčula, und ist einer der wenigen echten Sandstrände der adriatischen Inseln. Der Sand wurde nicht herangeschafft, sondern stammt aus der Umgebung selbst: Lumbarda liegt auf Sandstein, und derselbe Boden bringt auch den Grk hervor, eine weiße Traubensorte, die in den sandigen Weinbergen des Lumbarda-Feldes gedeiht. Das Meer ist flach und man watet lange hinaus, der Strand ist also einer der besten der Insel für Familien mit kleinen Kindern. Am Strand gibt es Bars, Duschen und Liegenverleih, im Hinterland Weinberge, in denen der Grk Ende August gelesen wird. Lumbarda war auch eine griechische Kolonie: Das Psephisma von Lumbarda aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, die älteste Steininschrift Kroatiens, verzeichnet die Landverteilung an Siedler von der Insel Vis.

Foto: Silverije / CC0

Vela Pržina Beach
Aktivität

Vela Pržina Beach

Ein offener Strand auf Korčula, zu einem weiten Stück Meer hin ausgerichtet.

Foto: Nikl Gábor / CC BY-SA 3.0

Vela Pržina Beach
Aktivität

Vela Pržina Beach

Vela Pržina ist ein Sandstrand an der Südseite der Halbinsel von Lumbarda, dem offenen Meer und Lastovo zugewandt, und im Sand die einzige echte Entsprechung zum Bilin žal auf der Nordseite. Der Unterschied liegt in der Exponiertheit: Während die Nordseite geschützt ist, kommt hier die Welle geradewegs von der offenen See, das Meer ist also frischer, und wenn der Schirokko weht, sind die Wellen groß genug, dass Kinder Spaß haben und Schwimmer achtgeben. Der Sand ist fein und hell, der Einstieg allmählich, und ringsum liegen Grk-Weinberge und einige Konoben. Der Strand hat Dusche, Liegen und eine Bar, der Parkplatz liegt an der Straße aus Lumbarda, von dort geht man fünf Minuten. Aus der Stadt Korčula kommt man mit dem Bus oder dem Rad, etwa sechs Kilometer. Nachmittags ist der Andrang am größten, der Morgen ist ruhig und das Meer am klarsten.

Foto: Nikl Gábor / CC BY-SA 3.0

Brna Bay
Aktivität

Brna Bay

Eine tiefe, geschützte Bucht auf Korčula, mit ruhigem, windgeschütztem Wasser.

Foto: Photograph by Greg O'Beirne / CC BY 2.5

Brna Bay
Aktivität

Brna Bay

Brna ist eine tiefe Bucht an der Südküste der Insel, der Hafen des Dorfes Smokvica, das fünf Kilometer höher am Hang liegt. Die Bucht ist eng und eingezogen, sie ist also sowohl vor der Bora als auch vor dem meisten Schirokko geschützt, und darum hielten die Familien aus Smokvica hier jahrhundertelang Boote und führten Wein aus; heute ist Brna ein kleiner Badeort mit einigen Hotels, einer Marina und einer Riva zum Spazieren. Das Meer ist fast den ganzen Sommer ruhig, die Tiefe wächst langsam, und die Küste ist mit Betonplattformen und einigen Kiesbuchten hergerichtet. Neben Brna liegt die Bucht Istruga mit ihrem Heilschlamm. Die Ausstattung ist bescheiden, aber ausreichend: ein Laden, mehrere Restaurants und Bootsverleih. Für Gäste, die einen stillen Ort mit dem Meer vor der Tür suchen, ist das die bessere Wahl als die Stadt Korčula.

Foto: Photograph by Greg O'Beirne / CC BY 2.5

Istruga Beach
Aktivität

Istruga Beach

Ein ruhigerer Strand auf Korčula, einen Schritt abseits der belebteren Küstenabschnitte.

Foto: Muleni at English Wikipedia / Public domain

Istruga Beach
Aktivität

Istruga Beach

Istruga ist eine flache Bucht westlich von Brna, bekannt für den Heilschlamm, der sich auf ihrem Grund absetzt. Die Bucht ist vom offenen Meer durch einen niedrigen Sand- und Kiesgürtel fast abgetrennt, das Wasser in ihr erwärmt sich also schneller als anderswo, und der mineralische Schlick, Peloid, entsteht durch den Abbau von Meeresorganismen in dieser warmen, stillen Umgebung. Die Einheimischen nutzen ihn seit Jahrhunderten für schmerzende Gelenke und Hautbeschwerden, und im Sommer sieht man hier Badende, mit einer grauen Schicht bestrichen, die in der Sonne trocknet, bevor sie im Meer abgespült wird. Das Meer ist sehr flach, man watet lange hinaus und der Grund ist weich, die Bucht taugt also auch für kleine Kinder. Ausstattung gibt es keine, weder Dusche noch Bar, und der nächste Laden ist in Brna, anderthalb Kilometer die Küste entlang.

Foto: Muleni at English Wikipedia / Public domain

Unsere Tipps

Was wir rund um Korčula machen würden

Tagesausflüge in Reichweite von Korčula, dazu die Routen und stillen Ecken, zu denen unsere Redaktion immer wieder zurückkehrt.

Routen für Korčula

  • 7 Stopps

    Korčulas Fischgräten-Gassen

    Durch das Landtor zum Nordturm

    1. Landtor und Turm Veliki Revelin
    2. Stadtmauern und Türme
    3. Kathedrale des heiligen Markus
    4. Korčula Town Museum
    5. Marco-Polo-Haus
    6. All Saints Church
    7. Zakerjan Tower

Geheimtipps in Korčula

Pupnatska Luka Beach
Legendär
Aktivität

Pupnatska Luka Beach

Eine geschützte Bucht an der Küste Korčulas, umrahmt von pinienbewachsenen Hängen.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Pupnatska Luka Beach
Aktivität Legendär

Pupnatska Luka Beach

Die Pupnatska luka ist eine Bucht an der Südküste der Insel, unterhalb des Dorfes Pupnat, und viele halten sie für den schönsten Strand Korčulas: weißer Kies in Hufeisenform, Pinien bis an den Rand des Wassers und ein Meer, das wegen Tiefe und Untergrund binnen weniger Meter von hellem Türkis in Dunkelblau übergeht. Die Bucht ist nach Süden offen, das Meer also frisch, und wenn der Schirokko weht, kommt Welle herein. Von der Hauptstraße der Insel fährt man auf einer schmalen Asphaltstraße mit Kehren hinab, etwa zwei Kilometer; der Parkplatz ist winzig und füllt sich im Sommer vor Mittag, eine Ankunft um zehn Uhr morgens ist also keine übertriebene Vorsicht. Am Strand arbeiten zwei Bars und ein Liegenverleih, die Sanitäranlagen sind bescheiden. Von der Stadt Korčula sind es zwölf Kilometer, und der Bus fährt selten, rechnen Sie also mit Auto oder Roller.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Vela Spila Cave
Legendär
Sehenswürdigkeit

Vela Spila Cave

Ein weiter Höhleneingang im Hang oberhalb von Vela Luka.

Foto: d.graso / CC BY 3.0

Vela Spila Cave
Sehenswürdigkeit Legendär

Vela Spila Cave

Vela spila ist eine große Karsthöhle am Hang oberhalb von Vela Luka, mit geräumiger Halle und zwei Öffnungen im Gewölbe, durch die Tageslicht einfällt, drinnen ist es also auch ohne Beleuchtung hell. Archäologisch ist sie eine der wichtigsten Fundstätten an der Adria: Grabungen zeigten eine ununterbrochene Schichtenfolge vom Jungpaläolithikum, vor etwa zwanzigtausend Jahren, über Mesolithikum und Neolithikum bis in die Bronzezeit. In den Schichten fanden sich Werkzeuge aus Stein und Knochen, Reste von Feuerstellen und Tierknochen sowie frühe Keramik, darunter figürliche Bruchstücke, die zu den ältesten ihrer Art in Europa zählen. Zur Höhle führt eine Asphaltstraße und ein letzter Wegabschnitt aus Vela Luka, ein Aufstieg von etwa zwanzig Minuten. Der Eintritt ist kostenpflichtig, und die Funde werden im Kulturzentrum des Ortes gezeigt.

Foto: d.graso / CC BY 3.0

Altstadt von Korčula
Legendär
Sehenswürdigkeit

Altstadt von Korčula

Eine ummauerte Halbinsel mit Gassen im Fischgrätenmuster.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

Altstadt von Korčula
Sehenswürdigkeit Legendär

Altstadt von Korčula

Die Altstadt von Korčula steht auf einer ovalen Halbinsel, die in den Kanal von Pelješac hineinragt, und ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte an der Adria. Ihr Grundriss ist für seine Fischgrätenform bekannt: Eine Hauptgasse verläuft über den Rücken der Halbinsel, und von ihr zweigen zu beiden Seiten enge Gassen zum Meer ab. Die Anordnung ist kein Schmuck, sondern eine Lösung: Die Gassen der Ostseite sind leicht gekrümmt, um die Bora zu brechen, die der Westseite gerade, um den sommerlichen Maestral einzulassen, die Stadt kühlt sich also selbst. Korčula hatte bereits 1214 ein eigenes Statut, eines der ältesten Rechtsdokumente dieses Teils Europas, das Bauwesen, Handel und Pflichten der Bürger regelte. Der Kern ist klein und in einer Stunde umrundet, doch für ein wahres Bild kommen Sie früh am Morgen oder nachdem die Ausflugsschiffe abgelegt haben.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

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Sehenswürdigkeiten

18
Vela Spila Cave
Legendär
Sehenswürdigkeit

Vela Spila Cave

Ein weiter Höhleneingang im Hang oberhalb von Vela Luka.

Foto: d.graso / CC BY 3.0

Vela Spila Cave
Sehenswürdigkeit Legendär

Vela Spila Cave

Vela spila ist eine große Karsthöhle am Hang oberhalb von Vela Luka, mit geräumiger Halle und zwei Öffnungen im Gewölbe, durch die Tageslicht einfällt, drinnen ist es also auch ohne Beleuchtung hell. Archäologisch ist sie eine der wichtigsten Fundstätten an der Adria: Grabungen zeigten eine ununterbrochene Schichtenfolge vom Jungpaläolithikum, vor etwa zwanzigtausend Jahren, über Mesolithikum und Neolithikum bis in die Bronzezeit. In den Schichten fanden sich Werkzeuge aus Stein und Knochen, Reste von Feuerstellen und Tierknochen sowie frühe Keramik, darunter figürliche Bruchstücke, die zu den ältesten ihrer Art in Europa zählen. Zur Höhle führt eine Asphaltstraße und ein letzter Wegabschnitt aus Vela Luka, ein Aufstieg von etwa zwanzig Minuten. Der Eintritt ist kostenpflichtig, und die Funde werden im Kulturzentrum des Ortes gezeigt.

Foto: d.graso / CC BY 3.0

Altstadt von Korčula
Legendär
Sehenswürdigkeit

Altstadt von Korčula

Eine ummauerte Halbinsel mit Gassen im Fischgrätenmuster.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

Altstadt von Korčula
Sehenswürdigkeit Legendär

Altstadt von Korčula

Die Altstadt von Korčula steht auf einer ovalen Halbinsel, die in den Kanal von Pelješac hineinragt, und ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte an der Adria. Ihr Grundriss ist für seine Fischgrätenform bekannt: Eine Hauptgasse verläuft über den Rücken der Halbinsel, und von ihr zweigen zu beiden Seiten enge Gassen zum Meer ab. Die Anordnung ist kein Schmuck, sondern eine Lösung: Die Gassen der Ostseite sind leicht gekrümmt, um die Bora zu brechen, die der Westseite gerade, um den sommerlichen Maestral einzulassen, die Stadt kühlt sich also selbst. Korčula hatte bereits 1214 ein eigenes Statut, eines der ältesten Rechtsdokumente dieses Teils Europas, das Bauwesen, Handel und Pflichten der Bürger regelte. Der Kern ist klein und in einer Stunde umrundet, doch für ein wahres Bild kommen Sie früh am Morgen oder nachdem die Ausflugsschiffe abgelegt haben.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

Samostan Gospe od Anđela
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Samostan Gospe od Anđela

Ein Kloster bei Korčula, ein stiller Ort geistlichen und kulturellen Erbes.

Foto: Añtó| Àntó (talk) 10:13, 25 February 2009 (UTC) / Public domain

Samostan Gospe od Anđela
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Samostan Gospe od Anđela

Das Kloster Unserer Lieben Frau von den Engeln steht an einem steilen Hang über Orebić, auf der Seite von Pelješac gegenüber Korčula, etwa hundertfünfzig Meter über dem Meer. Die Franziskaner errichteten es im 15. Jahrhundert neben einer Kirche mit gotischen Merkmalen, und der Ort wurde nicht zufällig gewählt: Von hier überblickt man den ganzen Kanal, das Kloster war also jahrhundertelang zugleich Landmarke und Gelübdeort der Seeleute. Kapitäne aus Orebić, die im 19. Jahrhundert die Welt befuhren, ließen hier Votivbilder ihrer Schiffe zurück, und Schiffe gaben bei der Durchfahrt durch den Kanal Hornsignale zum Kloster hin. Bei der Kirche liegen ein Kreuzgang, eine kleine Sammlung und der Friedhof der Kapitänsfamilien. Zum Kloster führen eine Straße und ein Fußweg aus Orebić, ein Aufstieg von einer halben Stunde; der Blick von oben auf die Altstadt von Korčula ist der beste, den es gibt.

Insider-Tipp

Kleide dich angemessen; viele Klöster bitten um bedeckte Schultern und Knie.

Foto: Añtó| Àntó (talk) 10:13, 25 February 2009 (UTC) / Public domain

Tvrđava sv. Vlaha
Geheimtipp
Sehenswürdigkeit

Tvrđava sv. Vlaha

Eine historische Wehranlage bei Korčula, Zeuge der bewegten Vergangenheit der Gegend.

Foto: Jakovbrcic1 / CC BY-SA 4.0

Tvrđava sv. Vlaha
Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Tvrđava sv. Vlaha

Die Festung des heiligen Blasius ist Teil des Verteidigungssystems, das Korčula von Westen her schützte, dort, wo sich der Kanal am weitesten zur offenen See öffnet und von wo die Gefahr regelmäßig kam. Sie trägt den Namen des heiligen Blasius, der an der gesamten südlichen Adria als Schutzherr gegen Unheil verehrt wird, und der Bau gehört zu jener Reihe von Türmen und Bastionen, die während der venezianischen Herrschaft errichtet wurden, als sich die Verteidigung an Kanonen anpassen musste. Die ernsteste Probe durchlief die Stadt 1571, als die osmanische Flotte unter dem Befehl von Uluz Ali vor die Mauern segelte; die Mehrzahl der Bevölkerung hatte sich in Sicherheit gebracht, und die verbliebenen Verteidiger unter Führung des Priesters Antun Rozanović hielten die Mauern, die Stadt fiel nicht. Heute erreicht man die Festung über die Uferpromenade, und von ihrer Terrasse blickt man nach Pelješac und in den Sonnenuntergang.

Insider-Tipp

Das Gelände ist oft uneben; feste Schuhe tragen und auf die Kanten achten.

Foto: Jakovbrcic1 / CC BY-SA 4.0

Korčula Town Museum
Sehenswürdigkeit

Korčula Town Museum

Ein kleines Museum in den steinernen Gassen der Altstadt von Korčula.

Foto: rene boulay / CC BY-SA 3.0

Korčula Town Museum
Sehenswürdigkeit

Korčula Town Museum

Das Stadtmuseum von Korčula ist im Renaissancepalast Gabrielis am Platz vor der Kathedrale untergebracht und zeigt, wovon die Insel jahrhundertelang lebte: Stein, Schiffe und Wein. Die Sammlung zur Steinmetzkunst zeigt Werkzeug und Muster aus den Brüchen von Vrnik, aus denen der Stein für die Kirchen Korčulas und für Bauten anderswo an der Adria gebrochen wurde, und der Schiffbauraum erklärt, wie man in Korčula mit Holztechniken baute, die sich bis ins 20. Jahrhundert hielten. Im Erdgeschoss steht eine Kopie des Psephismas von Lumbarda, einer griechischen Inschrift des 3. Jahrhunderts vor Christus. Die Schau begleiten Hausrat, Waffen und Dokumente der Stadtverwaltung, und der Palast selbst gilt mit seiner Hoftreppe als Ausstellungsstück. Das Museum ist klein, der Rundgang dauert etwa vierzig Minuten, und die Öffnungszeiten sind in der Saison verlängert.

Foto: rene boulay / CC BY-SA 3.0

Zakerjan Tower
Sehenswürdigkeit

Zakerjan Tower

Ein Steinturm an einer Ecke der Altstadtmauern von Korčula.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

Zakerjan Tower
Sehenswürdigkeit

Zakerjan Tower

Der Turm Zakerjan steht an der nordwestlichen Ecke der Mauern von Korčula, dort, wo die Halbinsel dem offenen Kanal am stärksten ausgesetzt ist, und wurde im 15. Jahrhundert als Teil des seewärtigen Wehrrings errichtet. Seine Form ist kennzeichnend: Der untere Teil ist massig und geschlossen, der obere öffnet sich in eine Zinnenkrone, von der aus die Durchfahrt der Schiffe zwischen Korčula und Pelješac überwacht wurde. In den Sommermonaten arbeitet auf der Turmspitze eine Bar unter freiem Himmel, und da die Treppe nicht zum Tragen von Lasten gedacht ist, wird das Getränk über einen Flaschenzug hinaufgezogen; Besucher sitzen an den Mauern mit Blick nach Westen, was einer der besseren Plätze der Stadt für den Sonnenuntergang ist. Der Zugang führt über Stufen und eignet sich nicht für Gehbeeinträchtigte. Außerhalb der Saison ist der Turm geschlossen, doch von der Uferpromenade sieht man ihn von außen.

Foto: lienyuan lee / CC BY 3.0

12 weitere Orte
  • Pomorski muzej Orebić
  • Galerija Maksimilijana Vanke
  • All Saints Church
  • Žrnovo Village
  • Blato Old Town
  • Blato Lime Tree Avenue
  • Smokvica Village
  • Kathedrale des heiligen Markus
  • Stadtmauern und Türme
  • Landtor und Turm Veliki Revelin
  • Račišće Village
  • Marco-Polo-Haus

Aktivitäten

18
Pupnatska Luka Beach
Legendär
Aktivität

Pupnatska Luka Beach

Eine geschützte Bucht an der Küste Korčulas, umrahmt von pinienbewachsenen Hängen.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Pupnatska Luka Beach
Aktivität Legendär

Pupnatska Luka Beach

Die Pupnatska luka ist eine Bucht an der Südküste der Insel, unterhalb des Dorfes Pupnat, und viele halten sie für den schönsten Strand Korčulas: weißer Kies in Hufeisenform, Pinien bis an den Rand des Wassers und ein Meer, das wegen Tiefe und Untergrund binnen weniger Meter von hellem Türkis in Dunkelblau übergeht. Die Bucht ist nach Süden offen, das Meer also frisch, und wenn der Schirokko weht, kommt Welle herein. Von der Hauptstraße der Insel fährt man auf einer schmalen Asphaltstraße mit Kehren hinab, etwa zwei Kilometer; der Parkplatz ist winzig und füllt sich im Sommer vor Mittag, eine Ankunft um zehn Uhr morgens ist also keine übertriebene Vorsicht. Am Strand arbeiten zwei Bars und ein Liegenverleih, die Sanitäranlagen sind bescheiden. Von der Stadt Korčula sind es zwölf Kilometer, und der Bus fährt selten, rechnen Sie also mit Auto oder Roller.

Foto: Andrea Musi / CC BY 2.0

Moreška-Schwerttanz
Aktivität

Moreška-Schwerttanz

Ein jahrhundertealter Schwerttanz um rivalisierende Könige und eine gefangene Braut.

Foto: Pzmn / CC BY-SA 3.0

Moreška-Schwerttanz
Aktivität

Moreška-Schwerttanz

Die Moreška ist ein ritterlicher Schwerttanz, der in Korčula mindestens seit dem 16. Jahrhundert aufgeführt wird und der einzige derartige Tanz im Mittelmeerraum, der ohne Unterbrechung überdauert hat. Die Handlung ist einfach: Der weiße König Osman und der schwarze König Moro kämpfen um Bula, ein Mädchen, das der schwarze König entführt hat, und der Streit wird in sieben Kampffiguren ausgetragen, mit echten Schwertern, zu Blasmusik und immer schnellerem Takt. Den Tanz führen ausschließlich Korčulaner auf, die Rollen werden über Jahre weitergegeben, und mitunter brechen Schwerter, was zur Vorstellung gehört. Einst wurde die Moreška nur am Fest des heiligen Theodor am 29. Juli getanzt, dem Stadtpatron; heute wird sie im Sommer mehrmals wöchentlich auf der Freilichtbühne am Landtor aufgeführt. Die Karte kauft man im Voraus, die Vorstellung dauert etwa eine Stunde.

Foto: Pzmn / CC BY-SA 3.0

Žitna Beach
Aktivität

Žitna Beach

Ein entspannter Strand auf Korčula, leicht zu erreichen und leicht zum Ankommen.

Foto: Kris Sliver / CC BY-SA 3.0

Žitna Beach
Aktivität

Žitna Beach

Žitna ist eine Bucht an der Südküste der Insel unterhalb des Dorfes Čara, mit zwei durch ein Kap getrennten Stränden: einem größeren, kiesigen mit Parkplatz und Saisonbar und einem kleineren, den man über einen Pfad an den Felsen erreicht. Das Meer ist hier nach Süden offen und darum klar, und die Tiefe wächst mäßig, das Schwimmen ist also auch für jene angenehm, die nicht sofort tiefes Wasser mögen. Hinter dem Strand liegen Weinberge, in denen Pošip angebaut wird, eine weiße Sorte, die eben aus Čara und dem benachbarten Smokvica stammt und heute der bekannteste Wein Korčulas ist. Nach Žitna führt von der Hauptstraße eine Asphaltstraße hinab, etwa vier Kilometer von Čara, und der Parkplatz ist klein. Schatten gibt es wenig, ein Sonnenschirm ist also keine schlechte Idee; die beste Zeit ist der späte Nachmittag, wenn die Felsen abgekühlt sind.

Foto: Kris Sliver / CC BY-SA 3.0

Vrnik Island
Aktivität

Vrnik Island

Eine winzige Insel, kurz mit dem Boot von Korčula erreichbar, ruhig genug für ein Bad abseits der Menge.

Foto: Anto (talk) 10:28, 14 August 2009 (UTC) / CC BY-SA 3.0

Vrnik Island
Aktivität

Vrnik Island

Vrnik ist eine kleine Insel der Gruppe Škoji, wenige Minuten mit dem Boot von Korčula, und ihre ganze Geschichte steckt in einem Wort: Stein. Aus den Brüchen von Vrnik wurde jahrhundertelang weißer Kalkstein gebrochen, aus dem die Kathedrale von Korčula, die Stadttürme und zahlreiche Paläste in dalmatinischen Städten gebaut wurden; die Steinmetzen lebten auf der Insel selbst, Vrnik hatte im 19. Jahrhundert also einige hundert Einwohner, eine Schule und eine Kapelle. Als die Nachfrage nach Stein fiel, gingen die Menschen fort, und die Häuser wurden Sommerhäuser; heute leben hier einige Familien dauerhaft, und im Sommer öffnen zwei Konoben und eine kleine Kunstwerkstatt. Die verlassenen Brüche sind als flache weiße Wände am Ufer sichtbar. Nach Vrnik fährt ein Taxiboot aus Korčula und Lumbarda, und gebadet wird von Betonplattformen in tiefes Wasser.

Foto: Anto (talk) 10:28, 14 August 2009 (UTC) / CC BY-SA 3.0

Stupe Island
Aktivität

Stupe Island

Eine kleine Insel nahe Korčula, ein beliebter Halt für einen Bootsausflug und ein Bad.

Foto: Andrzej Woliński / CC BY-SA 3.0

Stupe Island
Aktivität

Stupe Island

Stupe sind zwei Inselchen der Gruppe Škoji östlich von Korčula, Vela und Mala Stupa, und zwischen ihnen liegt eine flache Passage mit sandigem Grund, in der das Meer eine helle Farbe annimmt, wie man sie in diesem Teil der Adria selten sieht. Die Inselchen sind unbewohnt, mit niedrigem Pinienwald und Macchia bedeckt, und die Küste ist überwiegend felsig, mit einigen Buchten, in denen Boote ankern. Im Sommer arbeitet auf Vela Stupa ein Restaurant mit Steg, die Insel ist also eine feste Station der Ausflugsboote aus Korčula und Lumbarda, die die Škoji umrunden. Für jene, die mit eigenem Boot kommen, ist der Ankerplatz vor der Bora geschützt und dem Schirokko ausgesetzt. Die Passage zwischen den Inselchen ist flach und sandig und taugt darum für Kinder; die übrige Küste verlangt Schwimmen. Nach Stupe gelangt man in etwa fünfzehn Minuten Fahrt.

Foto: Andrzej Woliński / CC BY-SA 3.0

Insel Badija
Aktivität

Insel Badija

Ein kiefernbewachsenes Inselchen mit Franziskanerkloster und frei lebenden Hirschen.

Foto: Anto / CC BY-SA 3.0

Insel Badija
Aktivität

Insel Badija

Badija ist die größte Insel der Gruppe Škoji vor Korčula, mit Pinienwald bedeckt, und auf ihr steht ein Franziskanerkloster, das Ende des 14. Jahrhunderts gegründet wurde. Klosterkirche und gotisch-renaissancezeitlicher Kreuzgang entstanden im Lauf des 15. Jahrhunderts, als die Gemeinschaft zahlreich war und eine eigene Bibliothek besaß; nach 1950 wurde der Komplex dem Orden entzogen und in ein Sportzentrum verwandelt, 2003 an die Franziskaner zurückgegeben und wird seither erneuert. Die Insel ist auch für die Damhirsche bekannt, die frei zwischen den Pinien umhergehen, Nachkommen von Tieren, die im 20. Jahrhundert hergebracht wurden. Die Küste ist felsig, mit Betonplattformen und Leitern, das Meer tief und klar. Nach Badija fährt ein Taxiboot aus dem Hafen von Korčula, die Überfahrt dauert etwa zehn Minuten. Nehmen Sie Wasser mit, denn das Angebot auf der Insel ist saisonal und bescheiden.

Foto: Anto / CC BY-SA 3.0

12 weitere Orte
  • Proizd Island
  • Bačva Beach
  • Vaja Bay
  • Škoji Archipelago
  • Strand Bilin žal, Lumbarda
  • ACI Marina Korčula
  • Korčula Ferry Port
  • Vela Pržina Beach
  • Vela Luka Waterfront
  • Brna Bay
  • Istruga Beach
  • Hum Peak above Vela Luka

Shopping

4
4 weitere Orte
  • Korčula Town Market
  • Korčula Fish Market
  • Lumbarda Market
  • Vela Luka Market

Korčula: kurze Antworten

Wie komme ich nach Korčula?
Katamarane fahren in der Saison ab Split und ab Dubrovnik zur Stadt Korčula, etwa zwei bis drei Stunden. Mit dem Auto quert die kurze Fähre ab Orebić von der Halbinsel Pelješac, die inzwischen über Autobahn und Pelješac-Brücke erreicht ist.
Wann sehe ich die Moreška?
Über die Sommersaison tanzt das Ensemble an einem festen Wochenabend, meist donnerstags, mit Zusatzterminen um das Stadtfest des heiligen Theodor Ende Juli. Karten gibt es vor Ort, im August sind die Abende ausverkauft.
Gibt es Sandstrände?
Ja, eine dalmatinische Seltenheit: In Lumbarda, sechs Kilometer von der Stadt, sind Vela Pržina und Bilin Žal echter Sand unter Weinbergen, erreichbar per Bus, Rad oder Taxiboot.

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