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Novalja. Sehenswürdigkeiten, Karte und Geheimtipps

10 kuratierte Orte· 5 Geheimtipps
Novalja
Foto: Christian Pirkl / CC BY-SA 4.0

Novalja führt ein Doppelleben. Tagsüber ist es ein Hafenstädtchen der Insel Pag mit Kieselbuchten und der Mondlandschaft im Hinterland, für die die Insel berühmt ist; nachts, im Juli, betreibt der Strand Zrće zwei Kilometer weiter Kroatiens größte Open-Air-Clubmeile. Die zwei Welten berühren sich kaum: Familien auf der Stadtseite bemerken das Festivalvolk selten, das ohnehin bis mittags schläft.

Jenseits der Party-Postleitzahl wachsen in den Olivenhainen von Lun an der Inselnordspitze tausendjährige Bäume, und Pager Käse und Lamm besorgen die Gastronomie.

Novalja abseits von Zrće: Aquädukt, Caska und die Oliven von Lun

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Was wir rund um Novalja machen würden

Tagesausflüge in Reichweite von Novalja, dazu die Routen und stillen Ecken, zu denen unsere Redaktion immer wieder zurückkehrt.

Geheimtipps in Novalja

Olivengärten von Lun
Legendär
Sehenswürdigkeit

Olivengärten von Lun

Jahrtausendealte Olivenhaine am Nordkap von Pag: wilde Oliven von über tausend Jahren im Labyrinth der Trockenmauern.

Foto: Christian Pirkl / CC BY-SA 4.0

Olivengärten von Lun
Sehenswürdigkeit Legendär

Olivengärten von Lun

Die Olivengärten von Lun sind Pags älteste lebende Bewohner: Am äußersten Nordkap der Insel, um den Ort Lun, wächst ein geschützter Garten aus Zehntausenden wilder Olivenbäume, von denen viele älter als tausend Jahre sind, und die ältesten Stämme messen ihr Alter in anderthalb Jahrtausenden. Die Landschaft ist einzigartig an der Adria: Silberne Kronen wachsen direkt aus weißem Karst, dazwischen flechten sich Kilometer von Trockenmauern, die Generationen ohne Mörtel schichteten, und Schafe ziehen bis heute durch dieselben Durchlässe wie vor Hunderten von Jahren. Durch die Haine führen hergerichtete Pfade mit Tafeln, Aussichtspunkten und Rastplätzen, der Rundgang fügt sich also als leichter Spaziergang von ein bis zwei Stunden; im Sommer früher losgehen, Schatten ist selten und der Stein heiß. Am Eingang arbeiten Verkostungsräume des Luner Olivenöls, das wegen der wilden Sorte einen schärferen, reicheren Geschmack trägt als die zahmen; eine Flasche aus Lun ist das klügste Souvenir des nördlichen Pag. Von Novalja fährt man eine halbe Stunde nach Lun auf einer Straße am äußersten Meeresrand, die selbst ein Erlebnis ist. Kaum ein Ort zeigt so überzeugend, wie alt das Mittelmeer ist.

Foto: Christian Pirkl / CC BY-SA 4.0

Zrće-Strand
Legendär
Aktivität

Zrće-Strand

Der bekannteste Partystrand der Adria: ein breiter Kieshalbmond mit Clubs, tagsüber familienruhig.

Foto: Andrej Neuherz / CC BY-SA 3.0

Zrće-Strand
Aktivität Legendär

Zrće-Strand

Zrće ist ein Strand mit zwei Leben, und beide funktionieren hervorragend: Tags ist dies ein breiter Kieshalbmond über dem türkisen Meer der Bucht von Pag, mit Liegen, Familien und Wasserattraktionen, nachts die bekannteste Ausgehadresse der Adria, mit Clubs, die Novalja auf die Karte des europäischen Sommers setzten. Die Festivalsaison läuft von Juni bis September, dann spielen auf Zrće Namen, für die man aus halb Europa anreist; wer Bass nicht mag, kommt vormittags, wenn der Strand aussieht wie jede andere große Kvarner-Bucht, nur ordentlicher und besser ausgestattet. Der Kies ist grob und sauber, das Meer vertieft sich schnell, Duschen, Kabinen und Gastronomie gibt es im Überfluss, und die Rettungswache hält in der Saison Dienst. Zum Strand kommt man mit dem Auto oder den Sommerbussen aus Novalja, die Parkplätze sind geräumig und gebührenpflichtig. Zwei Dinge lohnt es zu wissen: Die Preise sind Clubpreise, und Ruhe wird hier im Juli und August nicht verkauft. Für Stille wählen Sie die Nachbarbuchten; für einen Tag, an dem ein Strand zur Bühne wird, hat Zrće keine Konkurrenz.

Foto: Andrej Neuherz / CC BY-SA 3.0

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Sehenswürdigkeiten

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Olivengärten von Lun
Legendär
Sehenswürdigkeit

Olivengärten von Lun

Jahrtausendealte Olivenhaine am Nordkap von Pag: wilde Oliven von über tausend Jahren im Labyrinth der Trockenmauern.

Foto: Christian Pirkl / CC BY-SA 4.0

Olivengärten von Lun
Sehenswürdigkeit Legendär

Olivengärten von Lun

Die Olivengärten von Lun sind Pags älteste lebende Bewohner: Am äußersten Nordkap der Insel, um den Ort Lun, wächst ein geschützter Garten aus Zehntausenden wilder Olivenbäume, von denen viele älter als tausend Jahre sind, und die ältesten Stämme messen ihr Alter in anderthalb Jahrtausenden. Die Landschaft ist einzigartig an der Adria: Silberne Kronen wachsen direkt aus weißem Karst, dazwischen flechten sich Kilometer von Trockenmauern, die Generationen ohne Mörtel schichteten, und Schafe ziehen bis heute durch dieselben Durchlässe wie vor Hunderten von Jahren. Durch die Haine führen hergerichtete Pfade mit Tafeln, Aussichtspunkten und Rastplätzen, der Rundgang fügt sich also als leichter Spaziergang von ein bis zwei Stunden; im Sommer früher losgehen, Schatten ist selten und der Stein heiß. Am Eingang arbeiten Verkostungsräume des Luner Olivenöls, das wegen der wilden Sorte einen schärferen, reicheren Geschmack trägt als die zahmen; eine Flasche aus Lun ist das klügste Souvenir des nördlichen Pag. Von Novalja fährt man eine halbe Stunde nach Lun auf einer Straße am äußersten Meeresrand, die selbst ein Erlebnis ist. Kaum ein Ort zeigt so überzeugend, wie alt das Mittelmeer ist.

Foto: Christian Pirkl / CC BY-SA 4.0

Riva von Novalja
Sehenswürdigkeit

Riva von Novalja

Die Hafenpromenade mit Cafés, Booten und dem Abendkorso des ganzen Ortes.

Foto: Palauenc05 / CC BY-SA 4.0

Riva von Novalja
Sehenswürdigkeit

Riva von Novalja

Die Riva von Novalja ist das Wohnzimmer des Ortes: eine Promenade an dem tief eingezogenen Hafen, wo an den Steinmolen Fischerboote, Ausflugsschiffe und Segler festmachen, und daneben reihen sich in zwei Zeilen Cafés, Konditoreien und Konoben mit Terrassen bis ans Meer. Den Rhythmus der Riva beschreibt am besten der Tag: Morgens laden die Fischer die Netze aus, und der Ort riecht nach Kaffee, nachmittags kehren die Badenden vom Meer zurück, und abends wird die Riva zum Korso, auf dem man ganz Novalja trifft, von Familien mit Eis bis zu Gruppen, die sich erst für Zrće warmlaufen. Von der Riva starten die Ausflugsboote nach Rab, Lošinj und in Pags versteckte Buchten, dies ist also auch der Ausgangspunkt für Tage auf dem Meer; die Karten kauft man direkt am Molo. Der Blick über den Hafen fängt Sonnenuntergänge, die genau über der Bucht-Einfahrt zünden, weshalb die Westbänke die gefragteste Immobilie des Ortes sind. Wer Novalja verstehen will, braucht keinen Strand, sondern eine Stunde auf der Riva: ein Ort, der tags als Fischerhafen arbeitet und abends als Bühne, und in beiden Ausgaben er selbst bleibt.

Foto: Palauenc05 / CC BY-SA 4.0

5 weitere Orte
  • Talijanova buža (Aquädukt)
  • Bucht Caska
  • Frühchristliche Basiliken
  • Stadtmuseum Novalja
  • Kirche der Heiligen Katharina

Aktivitäten

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Zrće-Strand
Legendär
Aktivität

Zrće-Strand

Der bekannteste Partystrand der Adria: ein breiter Kieshalbmond mit Clubs, tagsüber familienruhig.

Foto: Andrej Neuherz / CC BY-SA 3.0

Zrće-Strand
Aktivität Legendär

Zrće-Strand

Zrće ist ein Strand mit zwei Leben, und beide funktionieren hervorragend: Tags ist dies ein breiter Kieshalbmond über dem türkisen Meer der Bucht von Pag, mit Liegen, Familien und Wasserattraktionen, nachts die bekannteste Ausgehadresse der Adria, mit Clubs, die Novalja auf die Karte des europäischen Sommers setzten. Die Festivalsaison läuft von Juni bis September, dann spielen auf Zrće Namen, für die man aus halb Europa anreist; wer Bass nicht mag, kommt vormittags, wenn der Strand aussieht wie jede andere große Kvarner-Bucht, nur ordentlicher und besser ausgestattet. Der Kies ist grob und sauber, das Meer vertieft sich schnell, Duschen, Kabinen und Gastronomie gibt es im Überfluss, und die Rettungswache hält in der Saison Dienst. Zum Strand kommt man mit dem Auto oder den Sommerbussen aus Novalja, die Parkplätze sind geräumig und gebührenpflichtig. Zwei Dinge lohnt es zu wissen: Die Preise sind Clubpreise, und Ruhe wird hier im Juli und August nicht verkauft. Für Stille wählen Sie die Nachbarbuchten; für einen Tag, an dem ein Strand zur Bühne wird, hat Zrće keine Konkurrenz.

Foto: Andrej Neuherz / CC BY-SA 3.0

2 weitere Orte
  • Straško-Strand
  • Planjka-Trinćel-Strand

Novalja: kurze Antworten

Ist Novalja nur für Partyleute?
Nur Zrće, und nur in der Hochsaison. Die Stadt selbst, die Strände Caska und Straško und die ganze Nordhälfte von Pag fahren einen normalen Familiensommer; außerhalb des Juli beruhigt sich selbst Zrće zum Strand mit Bars. Zrće liegt etwa zwei Kilometer vom Ort entfernt, trägt seit 2003 die Blaue Flagge und ist in der Saison mit Stadtbussen an Novalja angebunden. Familien wählen meist Planjka in Stara Novalja, einen flachen Sandstrand mit Blauer Flagge seit 2004, oder Straško, eine rund 1,5 Kilometer lange Bucht vor Kiefern und Steineichen. Caska liegt an der Stelle einer römischen Stadt, die der Legende nach im 4. Jahrhundert bei einem Erdbeben versank.
Wie komme ich nach Novalja?
Von Norden über die Fähre Prizna nach Žigljen, fünfzehn Minuten und im Sommer rund um die Uhr; von Süden über die Pag-Brücke aus Richtung Zadar. Der Flughafen Zadar liegt etwa eine Stunde entfernt, mit Saisonbussen. Von Süden sind es von der Ausfahrt Posedarje an der Autobahn Zagreb Richtung Ploče 65 Kilometer bis Novalja. Ein Personenkatamaran verbindet Novalja mit Rab und Rijeka, der Tourismusverband gibt die Fahrzeit mit zweieinhalb Stunden an. Zwischen Lun und Rab fährt außerdem ein Passagierboot in etwa einer halben Stunde. Im Ort öffnet das Stadtmuseum die ersten 70 Meter einer römischen Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert, die in den Fels gehauen ist, rund 1,2 Kilometer lang und hier Talijanova buža genannt. Schutzausrüstung stellt das Museum.
Was sind die Olivenhaine von Lun?
Ein geschützter Hain wilder Oliven an der Nordspitze von Pag, manche Bäume auf über tausend Jahre datiert, durchzogen von Trockenmauerpfaden. Verkostungsräume im Dorf Lun verkaufen das Öl; die Fahrt ab Novalja dauert zwanzig Minuten. Der Tourismusverband zählt rund 80.000 wilde Ölbäume auf 400 Hektar, die seit Jahrhunderten vor allem mit der Sorte Oblica veredelt werden, dazu etwa 1.500 wilde Bäume von fünf bis acht Metern Höhe. Das Gebiet ist seit 1963 botanisches Schutzgebiet, den ältesten Baum schätzt man auf mehr als 2.000 Jahre. Paški sir und Lamm von Pag stammen beide vom einheimischen Pag-Schaf, die besten Käse werden jedes Jahr am ersten Juliwochenende bei einer Schaf- und Käseschau bewertet.

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