Steinbrücken und Stadttore
Zwei Steinbrücken führen auf das Altstadt-Inselchen, durch das Untere und das Obere Tor.
Salzfelder, auf denen die Salzblume bis heute von Hand geerntet wird, mit Museum, Pfad und Laden.
Die Saline von Nin ist der Ort, an dem sich das Meer auf jahrtausendealte Art in Kristall verwandelt: Felder flacher Becken in der Lagune südlich der Stadt, in denen Sonne und Bora im Sommer das Salz aus dem Meer ziehen, während die Salzbauern es von Hand ernten, mit Holzwerkzeug, wie die Generationen vor ihnen. Neben der Produktion arbeitet ein kleines Salzmuseum mit einer Schau zur Geschichte des Handwerks, von römischen Zeiten bis heute, und ein Lehrpfad führt zwischen den Becken hindurch; geführte Touren zeigen im Sommer die Ernte aus der Nähe, einschließlich der Salzblume, der dünnen Kruste, die zuerst geerntet und am höchsten geschätzt wird.
Die Saline ist auch ein Vogelrestaurant: In den flachen Becken staken Reiher und andere Watvögel, ein Fernglas ist also keine schlechte Idee. Im Laden am Eingang kauft man Salz, Salzblume und Salzschokolade, Souvenirs, die wirklich verbraucht werden. Der Besuch dauert eine Stunde; im Sommer morgens kommen, denn über den weißen Becken gibt es keinen Schatten. Die Kombination mit der Altstadt ist natürlich: Salz war jahrhundertelang Nins Gold, und nach der Saline liest sich der Reichtum der kleinen Königsstadt klarer.
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