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Steinbrücken und Stadttore

Zwei Steinbrücken führen auf das Altstadt-Inselchen, durch das Untere und das Obere Tor.

Sehenswürdigkeit

Warum sich der Ort lohnt

Nins Steinbrücken sind der schönste Eingang in eine kroatische Geschichte: Der alte Kern liegt auf einem Inselchen mitten in der Lagune, und so betritt man die Stadt wie vor Jahrhunderten über zwei niedrige Steinbrücken, durch das Untere Stadttor von Süden oder über die Brücke am Oberen Tor von Nordosten. Der Übergang ist kurz, leistet aber Großes: Wenige Schritte übers Wasser genügen, um Verkehr, Lärm und Gegenwart auf dem Festland zu lassen, während auf dem Inselchen der Stein übernimmt, Agaven an den Mauern und der Rhythmus eines Ortes, der einst Hauptstadt war und heute weniger Einwohner hat als eine durchschnittliche Stadtstraße.

Von den Brücken öffnen sich die besten Blicke auf die Lagune: Das flache Wasser wechselt die Farben mit der Tide, Fische sieht man mit bloßem Auge, und die Boote liegen vor Anker wie auf naiven Bildern. Die Tore sind bescheiden, ohne Triumphgesten, denn Nin war nie eine Stadt der Macht, sondern eine Stadt der Kontinuität. Überqueren Sie beide Brücken, denn jede erzählt ihres: Die südliche führt direkt in die Hauptstraße zum Heiligen Kreuz, die nördliche in den stilleren Teil des Kerns. Und halten Sie in der Mitte inne: halb Stadt, halb Lagune, ganz Nin in einem Blick.

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