Kirche des heiligen Asel
Die Pfarrkirche an der Stelle der antiken Kathedrale, mit der Schatzkammer des Niner Goldes und den Reliquien des Patrons.
Eine Sammlung von den Liburnern bis zu den kroatischen Fürsten, mit Rekonstruktionen zweier altkroatischer Schiffe.
Das Museum der Niner Altertümer ist klein im Umfang und gewaltig im Inhalt: eine Sammlung, die auf einer Etage drei Jahrtausende nacherzählt, vom liburnischen Aenona über das römische Munizipium bis zur Hauptstadt der kroatischen Fürsten. Die Stars der Schau sind die Rekonstruktionen zweier altkroatischer Schiffe des 11. Jahrhunderts, gefunden in der Lagune von Nin: Die Conduren waren schnell, flach und wendig, perfekt für Lagune und Untiefen, und ihre Nachbauten, einer im Museum, einer zeitweise auf See, machen Nin zum einzigen Ort, an dem altkroatische Schifffahrt lebendig zu sehen ist.
Daneben stehen liburnischer Schmuck, römischer Alltag mit Grabstelen und Glas und Steinfragmente mit Flechtwerk aus der Zeit, als Nin Sitz von Hof und Bischof war. Alles ist übersichtlich, zweisprachig und in einer Stunde durchlaufen; die perfekte Reihenfolge lautet: erst das Museum, dann das Heilige Kreuz und der Gang durch den Kern, denn mit der Geschichte im Kopf wächst die kleine Stadt auf ihre wahre Größe. Für Kinder sind die Schiffe meist der Höhepunkt; fragen Sie die Kustoden nach Details, Nins Museumsleute lieben ihre Geschichte und erzählen sie gern.
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