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Denkmal des Fürsten Branimir

Ein bronzener Fürst mit Schwert und Urkunde erinnert daran, dass Nin Sitz kroatischer Herrscher war.

Sehenswürdigkeit

Warum sich der Ort lohnt

Fürst Branimir aus Bronze empfängt die Gäste am Eingang zum alten Kern mit dem Schwert in der einen und der Urkunde in der anderen Hand, und diese Requisitenwahl ist kein Zufall: Unter Branimirs Herrschaft, im Jahr 879, erkannte Papst Johannes VIII. seinen Staat an, was als erste internationale Anerkennung Kroatiens gilt, und Branimirs Name ist auf Steinbalken gemeißelt, die als älteste steinerne Unterschriften kroatischer Herrscher gehütet werden. Nin war in jener Zeit Zentrum des Staates und Sitz des kroatischen Bischofs, das Denkmal steht also am richtigen Ort: Die kleine Stadt in der Lagune war eine große Adresse des Europas im neunten Jahrhundert.

Die Statue ist eine beliebte Fotostation, das Schwert von der Sonne blankpoliert; Kindern erzählt man die Geschichte kurz, ein Herrscher, ein Papst, die erste Anerkennung, und wer mehr will, dem fügt das Museum der Niner Altertümer gleich um die Ecke das ganze Bild. Gehen Sie langsam am Fürsten vorbei und schauen Sie ihm ins Gesicht: So sieht ein Staat aus, wenn er jung genug ist, dass sein Name noch in Stein gemeißelt wird.

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