Die ganze Altstadt ist eine Insel und UNESCO-Welterbe, klein genug für zwanzig Minuten zu Fuß. Was sie hat und sonst niemand: das Portal von Meister Radovan aus dem Jahr 1240, mit Adam und Eva auf zwei Löwen. Hier ist der Tag darum herum.
Geprüft: 24 August 2026
Trogir liegt auf einer Insel, eingekeilt zwischen Festland und Čiovo, mit je einer Brücke zu beiden. Die ganze Altstadt ist UNESCO-Welterbe und in zwanzig Minuten zu durchqueren, weshalb die Busgruppen ihr neunzig geben und weiterfahren. Woran sie vorbeieilen, ist der Grund herzukommen: das Westportal der Kathedrale, 1240 von Meister Radovan gehauen, ist eines der vollständigsten Werke romanischer Bildhauerei an der ganzen Adria.
- 09:00Durch das nördliche Stadttor hinein
Das Renaissancetor ist der Hauptzugang vom Festland, einst über eine hölzerne Zugbrücke über den Graben erreichbar. Darüber steht der Stadtpatron, der selige Johannes von Trogir, die Hand über alle erhoben, die hindurchgehen.
- 09:20Radovans Portal, und die Monate des Jahres
Davorstehen, bevor man hineingeht, und ihm fünfzehn Minuten geben statt einer. Adam und Eva stehen auf zwei Löwen; ringsum sind die zwölf Monate des Jahres als die Arbeit gehauen, die jeder verlangte. Drinnen liegt die Renaissancekapelle des seligen Johannes, und der Aufstieg auf den Glockenturm gibt einem die ganze Insel.
- 10:30Die Loggia, wo Richter im Freien saßen
Ein weiter Bogen, gegenüber der Kathedrale am Platz. Recht wurde hier unter freiem Himmel gesprochen, und eine Steinbank zeigt noch, wo die Angeklagten standen. Dahinter ein Relief der Gerechtigkeit von Nikolaus von Florenz, daneben ein Reiter aus den 1930er Jahren.
- 11:00Der Cipiko-Palast, und ein hölzerner Hahn
Venezianisch-gotische Fenster von Andrija Aleši und Nikolaus von Florenz, geschaffen für die Familie, die das goldene Zeitalter der Stadt prägte. Über dem Tor sitzt ein hölzerner Hahn, erbeutet von einer türkischen Galeere in der Schlacht von Lepanto.
- 12:00Kamerlengo, und die Mauern über dem Kanal
Venedig baute sie im 15. Jahrhundert, um den Hafen zu halten, einst durch Mauern mit dem runden Markusturm verbunden. Die Wehrgänge abgehen für den Blick hinüber nach Čiovo. Im Sommer wird der dachlose Innenhof nach Einbruch der Dunkelheit zur Freilichtbühne, ein zweiter Grund, den Abend zu bleiben.
- 14:00Über die Brücke nach Čiovo
Die südliche Brücke bringt einen in fünf Minuten von der Insel und aus dem Gedränge. Čiovo hat Küstengassen, Konobas und Kieselbuchten, und die Brückenmitte ist der beste Ort, um auf die Stadt zurückzusehen, die man gerade verlassen hat.
- 19:00Die Riva, wenn die Tagesboote weg sind
Die Uferzeile ist die Bühne, von der aus man die ganze Insel sieht, und nach sechs gehört sie wieder der Stadt. Einen Tisch nehmen, den Booten über den Kanal zusehen und für das Licht auf dem Stein bleiben.

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