Die istrische Küste ist fast überall Stein; Bijeca ist die Ausnahme, mit echtem Sand und Wasser, das auf hundert Metern kaum tiefer wird. Dahinter liegt Kamenjak, dreißig Kilometer geschützte Küste ohne Bebauung, und ein Kalksteinufer, das noch Dinosaurierfährten trägt.
Geprüft: 25 August 2026
Medulin liegt an der Südspitze Istriens, zehn Minuten vom Flughafen Pula, und hat zwei Dinge, die der Rest der Halbinsel nicht hat: einen wirklich sandigen Strand und ein unbebautes Kap. Dazu eine römische Villa auf einer Halbinsel und ein Stück Fels mit Dinosaurierfährten, und der Tag füllt sich von selbst.
- 09:00Bijeca, die sandige Ausnahme
Echter Sand, ein Grund ohne scharfen Fels, und Wasser, das auf hundert Metern kaum tiefer wird. Diese Kombination ist an dieser Küste selten, deshalb kommen Familien hierher, und deshalb sind die frühen Stunden die guten.
- 11:00Vižula, eine römische Villa auf einer Halbinsel
Hier stand ab dem 1. Jahrhundert bis in die Spätantike eine große römische Residenz, mit Thermen, Mosaiken und eigenem Anleger. Vieles davon liegt knapp unter der Oberfläche, und der Weg um die Halbinsel ist kurz und schattig.
- 14:00Kamenjak, das Kap ohne Bebauung
Seit 1996 geschützt, umfasst Kamenjak die ganze Südspitze Istriens: rund dreißig Kilometer zerklüftete Küste, über fünfhundert Pflanzenarten und fast keine Bebauung. Wasser mitnehmen, einen Hut, und die Schotterwege langsam fahren.
- 16:00Fährten von vor hundert Millionen Jahren
Der Kalkstein Südistriens entstand in einem flachen Kreidemeer, und an einigen Stellen bewahrte er die Fährten von Dinosauriern, die vor rund hundert Millionen Jahren hier liefen. Fenoliga ist eine dieser Stellen, und die Abdrücke liegen im Fels am Wasserrand.
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