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Skywalk Biokovo: wie man wirklich hinaufkommt

Skywalk Biokovo: wie man wirklich hinaufkommt

Croatia Atlas Editorial22 August 20265 Min. Lesezeit

Foto: Marko Jukić - Majkl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ein gläsernes Hufeisen auf 1228 Metern, Makarska direkt darunter. Die Aussicht ist der leichte Teil: die Straße kostet dreißig Minuten Serpentinen, die Einfahrt ist auf zwanzig Autos pro Stunde gedeckelt, und ab November schließt der ganze Park. Hier ist der Plan, der funktioniert.

Geprüft: 23 August 2026

Der Skywalk sind zwei gläserne Hufeisen, die auf 1228 Metern über die Kante des Biokovo-Massivs hinausragen. Unter den Füßen: sehr lange nichts, dann die Makarska Riviera, dann der Kanal mit Brač und Hvar darin. Es ist das meistfotografierte Ding dieser Küste und zugleich das, bei dem die meisten sich verplanen, denn die Plattform ist mit dem Parkticket frei, während alles drumherum rationiert ist. Den Teil über die Straße vor dem Teil über die Aussicht lesen.

Blick durch den Glasboden des Skywalk auf die Halbinsel Sveti Petar und Makarska weit unten
Foto: Marko Jukić - Majkl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Straße ist die eigentliche Attraktion

Das Parktor liegt rund sechs Kilometer östlich von Makarska, abseits der Küstenstraße. Von dort sind es dreizehn Kilometer schmale Bergstraße im Gegenverkehr bis zum Skywalk, etwa dreißig Minuten, wenn nichts entgegenkommt. Es gibt Passagen, auf denen zwei Autos langsam und bedacht aneinander vorbeikommen. Gefährlich ist das nicht, es ist nur keine Straße, auf der man nebenbei redet.

  • Die Einfahrt ist auf zwanzig Fahrzeuge pro voller Stunde begrenzt. Das Zeitfenster buchen, nicht nur den Tag.
  • Tickets gibt es ausschließlich online im Shop des Parks. Es gibt keinen Schalter zum Anstellen.
  • Saison: April bis Oktober. Von November bis März ist der Park für Besucher geschlossen.
  • Preise 2026: 15 Euro pro Erwachsenem von Juni bis September, 10 Euro im April, Mai und Oktober. Kinder bis sieben Jahre frei.
  • Auf der Plattform: dreißig Personen gleichzeitig, je zehn Minuten. Radschuhe sind auf dem Glas nicht erlaubt.

Wann man das Zeitfenster buchen sollte

  1. 07:00Erste Einfahrt, und die einzige leere Plattform

    Im Hochsommer öffnet das Tor um sechs, im April und September um sieben. Die ersten beiden Zeitfenster sind die, in denen das Glas einem gehört und die Luft noch klar genug ist, um Hvar hinter Brač auszumachen. Es ist außerdem die einzige Zeit, in der die Straße wirklich ruhig ist.

  2. 11:00Die Stunden, die man auslässt

    Vom späten Vormittag bis zum mittleren Nachmittag kommen die Busausflüge und sämtliche Mietwagen gleichzeitig an. Die Grenze von zwanzig pro Stunde verhindert zwar den Stau, aber die Plattform läuft an der Kapazitätsgrenze, und der Dunst über dem Kanal drückt die Inseln zu grauen Umrissen zusammen.

  3. 17:00Spätes Zeitfenster, langes Licht, und eine Frist

    Das andere gute Fenster. Ab fünf wird die Wand warm und die Schatten der Grate greifen über das Meer hinaus. Auf die letzte Einfahrt achten: neunzehn Uhr im Hochsommer, achtzehn im April und September, siebzehn im Oktober. Der Weg hinunter dauert dieselben dreißig Minuten, und den will man bei Tageslicht fahren.

Die gläserne Aussichtsplattform Skywalk Biokovo über der Kante
Foto: Marko Jukić - Majkl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Was mitnehmen, und was niemand dazusagt

  • Eine Jacke. Hier oben ist es regelmäßig zehn Grad kälter als an der Riva, dazu kommt Wind.
  • Wasser und etwas zu essen. Oben gibt es keinen Laden, und die Rückfahrt ist nicht kurz.
  • Bremsen, denen man traut. Bergab einen niedrigen Gang nutzen, statt dreizehn Kilometer auf dem Pedal zu stehen.
  • Schwindelfreiheit ist nicht nötig, aber der Glasboden ist tatsächlich durchsichtig. Kinder finden das meist großartig, Erwachsene zögern meist.

Wohin als Nächstes

  1. 08:00Hinunter in die Stadt, auf die man gerade geschaut hat

    Ein frühes Zeitfenster lässt den ganzen Tag unten frei: der Platz, das Muschelmuseum, die Mole und die versteckte Bucht Nugal, die man von hier oben als helle Kerbe in den Klippen ausmacht.

  2. 6 kmDas Parktor selbst

    Wo die Straße die Küste verlässt und zu steigen beginnt. Vorher zu wissen lohnt sich, denn die Abzweigung übersieht man leicht, und auf der Staatsstraße gibt es keine Stelle zum Anhalten und Nachdenken.

  3. 35 minOmiš, die andere Art, über dem Meer zu stehen

    Wer nach dem Skywalk Geschmack an der Höhe gefunden hat: der Festungsaufstieg über Omiš ist dieselbe Idee mit den eigenen Beinen, eine halbe Stunde nördlich an der Küste.

In dieser GeschichteMakarska Stadt-Hub

Kuratierte Orte, Events und Videos für Makarska.

#Biokovo#Skywalk#Makarska#Naturpark#Aussicht

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