Sahara-Strand
Versteckte Sandbucht im Norden Lopars, erreichbar über einen Pfad durch die Macchia.

Anderthalb Kilometer Sand in Lopar mit kniehohem Meer über Hunderte Meter, der bekannteste Sandstrand der Adria.
Foto: Isiwal / CC BY-SA 3.0
Der Paradiesstrand in Lopar ist der Grund, aus dem halb Europa Rab kennt: anderthalb Kilometer echter Sand in einer flachen Bucht, mit einem Meer, das über Hunderte Meter nicht über die Knie steigt, womit die Bucht im Sommer warm wie eine Wanne und sicher wie ein Planschbecken ist. An der Adria, wo Sand die Ausnahme und Kies die Regel ist, ist so ein Strand ein geologisches Geschenk: Die Halbinsel von Lopar ist aus Sandstein gebaut, sodass alle ihre Buchten, an die zwanzig, mit Sand bestäubt sind. Der Paradiesstrand ist die größte und bestausgestattete: Liegen, Duschen, Cafés, Wasserrutschen, Sportplätze und Rettungsdienst machen ihn zur Maschine für Familientage, mit allem auf zehn Schritten.
Der Preis des Komforts ist das Gedränge, der Juli- und Auguststrand fasst Tausende; wer Ruhe sucht, nehme die Sandpfade über die Landspitze zu den Nachbarbuchten, wo selbst in der Spitze leerer Sand bleibt. Das Wasser erwärmt sich schneller als irgendwo auf der Insel, gebadet wird bis in den Oktober. Von der Fährlinie Stinica-Mišnjak erreicht man Lopar in gut zwanzig Minuten Fahrt, aus der Stadt Rab in fünfzehn.
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