Stadttor
Der steinerne Eingang zur Altstadt an der Stelle der einstigen Zugbrücke, die das Inselchen vom Festland trennte.

Die Hafenpromenade unter der Altstadt, mit Konoben, Booten und dem Abendkorso.
Foto: enonim / CC BY-SA 3.0
Primoštens Riva arbeitet als Vorhof der Altstadt: eine Promenade am Hafen im Windschatten des Damms, wo an den Steinmolen Fischerboote und Ausflugsboote schaukeln und eine Reihe von Konoba- und Caféterrassen der Meereslinie bis zum Stadttor folgt. Hier atmet der Ort seinen wirklichen Rhythmus: morgens Fischer und Kaffee, vormittags Stände mit Obst und Souvenirs, nachmittags die Rückkehr von den Stränden, und abends der Korso, in dem sich Einheimische und Gäste mischen, während hinter ihnen die Altstadt ihre Lichter zündet. Von der Riva starten die Ausflugsboote zu den Krknjaši, nach Šibenik und in versteckte Buchten, dies ist also auch das Logistikzentrum des Urlaubs; Karten kauft man direkt am Molo, am besten einen Tag voraus.
Die Gastronomie reicht vom Eis bis zu Konoben mit Fisch und Primoštener Babić, der hier mit Blick auf die Weinberge ausgeschenkt wird, aus denen er kam. Die schönste Stunde der Riva ist die blaue, zwischen Untergang und Nacht, wenn der Stein abkühlt, die Boote sich beruhigen und der Glockenturm des Heiligen Georg über den Dächern aufscheint: Dann sieht man, warum dieselben Gäste jahrzehntelang nach Primošten zurückkehren.
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