
Zrce-Strand
Der bekannteste Partystrand der Adria: ein breiter Kieshalbmond mit Clubs, tagsüber familienruhig.
Foto: Andrej Neuherz / CC BY-SA 3.0
Bucht über den versunkenen Resten des römischen Cissa: flaches Meer, Sand und Archäologie unter der Oberfläche.
Caska ist eine Bucht, in der sich unter der Meeresoberfläche eine römische Stadt verbirgt: Hier stand das antike Cissa, die Siedlung, nach der die ganze Insel Pag ihren alten Namen trägt, mit Villen, Hafen und Wasserleitung, bis Erdbeben und Meer sie verschlangen. Heute ist Caska ein winziger Ort an einer flachen Sandbucht am Grund der Bucht von Pag, und sein größter Schatz zeigt sich mit Maske und Schnorchel: Im Flachwasser und in wenigen Metern Tiefe zeichnen sich Mauern, Fundamente und Amphorenscherben ab, über denen Archäologen seit Jahrzehnten tauchen. An Land ergänzen die Reste einer römischen Säule und eines spätantiken Turms die Geschichte, und Tafeln am Weg erklären, was wo lag.
Der Strand ist sandig und warm, mit kniehohem Meer weit vom Ufer, sodass hier auch die jüngsten Badenden glücklich sind, denen Archäologie gleichgültig ist. Eine Konoba an der Bucht arbeitet im Sommer. Caska liegt fünf Fahrminuten von Novalja, mit Parken an der Straße; am schönsten verbindet man sie mit einem Bad auf Zrće, das gleich hinter dem Hügel liegt, zu einem Tag, der Kaiserreich und Clubs koppelt, zweitausend Jahre in zwei Buchten.
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