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Sipar

Die Reste einer römischen Siedlung auf einer Landzunge, die das Meer langsam zurücknimmt.

Sehenswürdigkeit Geheimtipp

Warum sich der Ort lohnt

Sipar ist eine kleine Halbinsel nördlich von Umag, auf der die Reste einer antiken Siedlung liegen, die das Meer langsam verschlang: Das römische Siparis war Hafen und Produktionszentrum mit Ölpressen und Salinen, in den Quellen erwähnt, und im frühen Mittelalter auch eine befestigte Siedlung mit Kirche. Zerstörungen und der steigende Meeresspiegel taten das Ihre, sodass von Sipar heute ein niedriger Fels bleibt mit den Fundamenten von Mauern, die ins Meer laufen, und mit Keramikscherben, die sich noch im Flachwasser finden. Zur Fundstätte kommt man über den Küstenpfad aus Zambratija, gut zehn Gehminuten; es gibt weder Zaun noch Karte noch Wächter, nur Tafeln mit Erklärungen.

Das Meer um die Halbinsel ist flach und klar, mit Maske sieht man also die Mauern unter der Oberfläche, was der interessanteste Teil des Besuchs ist. Bitte keine Scherben mitnehmen: Die Stätte ist geschützt, und alles Weggetragene verschwindet für immer aus seinem Zusammenhang. Für Geschichte ohne Gedränge und mit Baden ist Sipar die beste Adresse der Umager Gegend.

Croatia Atlas Tipp

Am besten zu erkennen bei glattem Meer und tiefer Sonne, wenn nichts blendet.

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