
Leuchtturm Savudrija
Der älteste Leuchtturm der Adria, seit 1818 in Betrieb.
Foto: Mihael Grmek / CC BY-SA 4.0
Der westlichste Punkt Kroatiens, flache Felsküste ohne Strand.
Das Kap Savudrija ist der westlichste Punkt Kroatiens und einer jener Orte, die man dafür behält, dass dort nichts ist außer Landschaft: eine niedrige Felsküste ohne Sand, ohne Hotels und ohne hergerichtete Strände, mit flachen Steinplatten, auf die man ein Handtuch legt, und mit einem Meer, das sich sofort vertieft. Nördlich des Kaps beginnt Slowenien, und über die Bucht sieht man Piran zu beiden Tageszeiten: einen weißen Glockenturm tags, Lichter nachts. An klaren Tagen reicht der Horizont bis zu den Alpen, und in der Dämmerung sinkt die Sonne direkt ins Meer, denn dies ist die einzige Küste Kroatiens, die nach Westen weist, ohne Inseln davor.
Das Baden ist für die, die sauberes Meer ohne Ausstattung lieben: keine Duschen, keine Bars, nur Stein, Wind und Pinien im Hinterland. Zum Kap kommt man über die Straße aus Savudrija, geparkt wird am Wegrand. Am Kap selbst steht der älteste Leuchtturm der Adria, der Besuch fügt sich also natürlich zu einem Ausflug.
Die Bura trifft hier ungebremst: An windigen Tagen halte Abstand zur Kante.
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