
Skitača
Ein halb verlassenes Dorf auf einer Hochebene in 425 Metern, mit der Lucienkirche von 1616 und einem Lehrpfad.
Foto: Vid Pogačnik / CC BY-SA 4.0
Die einzige Wasserstelle um Skitača, eine Mulde im Fels unter dem Hügel Brdo, die auch im Sommer nicht versiegt.
Knapp unter dem Gipfel des Brdo, einem der vier Hügel um Skitača, liegt eine kleine Mulde im Fels, in der immer Wasser steht. Die Einheimischen nennen sie die Školnica der heiligen Lucia und verbinden sie mit der Legende: Die Heilige bat um eine Kirche, die Leute schoben es auf, und müde und traurig setzte sie sich auf den Hügel und weinte; am Morgen stand Wasser im Stein, in dem sie sich wusch.
Das Wasser versiegt auch in den trockensten Monaten nicht, was in diesem Karst ohne einen einzigen Bach für sich schon ungewöhnlich ist, und es soll den Augen helfen. Ein markierter Abzweig des Lucienwegs führt hin, fünfzehn Minuten Aufstieg über Fels von der Kirche; feste Schuhe anziehen. Die Stelle ist klein und leicht zu übersehen: nach dem Holzkreuz und der Steineinfassung suchen.
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