Zwei Brände sind weiter aktiv, auf der Dinara und bei Gračac. Pelješac und Omiš sind unter Kontrolle, dort laufen noch die Nacharbeiten. Hier steht der Stand der Feuerwehr, und was er für eine Reise in dieser Woche ändert.
Geprüft: 20 August 2026
Die kroatische Feuerwehr meldet für den 20. August vier Brandstellen. Zwei brennen weiterhin, zwei sind unter Kontrolle und werden nachgearbeitet. Keine davon sperrt einen Küstenort, aber zwei verändern, wie ein Tag im Freien aussieht, und eine liegt in einem Gebiet, das Wanderer nutzen.
Weiterhin aktiv
Auf der Dinara in der Gespanschaft Šibenik-Knin brennt es seit dem 14. August, nachdem das Feuer aus Bosnien und Herzegowina übergegriffen hatte. Dreiundzwanzig Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen sind im Einsatz, dazu sechsundzwanzig Soldaten und vier Flugzeuge. Die Dinara ist Bergland und kein Ferienort, aber über sie führt der Weg auf den höchsten Gipfel Kroatiens, und das ist Grund genug, vor dem Aufbruch nachzusehen. Bei Otrić nahe Gračac in der Gespanschaft Zadar entstand am 19. August ein Feuer, das zwölf Hektar erfasst hat, mit zwanzig Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort.
Unter Kontrolle: Pelješac und Omiš
Das Feuer auf der Halbinsel Pelješac in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva begann am 14. August und erfasste rund 500 Hektar Kiefernwald. Es ist unter Kontrolle, die Nacharbeiten laufen. Auf dem Höhepunkt waren 250 Feuerwehrleute mit 73 Fahrzeugen und fünf Flugzeugen im Einsatz, mit Kräften aus mehreren Gespanschaften. Das größere Feuer oberhalb von Omiš und Lokva Rogoznica in Split-Dalmatien begann am 13. August und erfasste etwa 1.000 Hektar. Es trägt den menschlichen Preis dieser zwei Wochen: ein Mensch starb, 43 wurden verletzt, rund 2.500 Menschen kamen in Aufnahmezentren. Dort waren 253 Feuerwehrleute mit 83 Fahrzeugen und acht Flugzeugen im Einsatz.
Was das für eine Reise in dieser Woche bedeutet
Die Küste ist offen und die Fähren fahren. Was sich ändert, ist die Luft und der Boden: in der Nähe einer Brandstelle hängt der Rauchgeruch noch Tage nach den Flammen, und verbrannte Hänge bleiben gesperrt, solange dort gearbeitet wird. Auf Pelješac betrifft das die Kiefernwälder oberhalb der Straße, nicht die Dörfer und nicht die Strände. Oberhalb von Omiš liegt die Brandfläche zwischen Küste und Cetina-Schlucht, ein Aufstieg über den Hang kann also ausfallen. Am selben Tag hat der Wetterdienst gelbe Warnungen für Gewitter um Rijeka, Zagreb und Gospić und für Wind in Norddalmatien, im Velebit-Kanal und im Kvarner. Die Feuerregeln an der Küste sind den ganzen Sommer streng und jetzt strenger: kein offenes Feuer im Freien, keine Zigarette aus dem Autofenster, kein Grill außerhalb einer ausgewiesenen Stelle. Das Bußgeld reicht in die Tausende, und diese zwei Wochen haben gezeigt, was hinter der Regel steht.
Häufige Fragen
- Kann man gerade nach Pelješac oder Omiš reisen?
- Ja. Beide Brände sind unter Kontrolle, die Orte und Strände sind offen, Straßen und Fähren fahren normal. Bemerkbar sind der Rauchgeruch nahe der verbrannten Hänge und Sperrungen dort, wo noch gearbeitet wird. Vor einer Wanderung in die Berge über beiden Orten den Stand der Feuerwehr prüfen.
- Wo finde ich den aktuellen Brandstand?
- Die kroatische Feuerwehr veröffentlicht auf hvz.gov.hr täglich einen Bericht über größere Einsätze, die Wetterwarnungen stehen auf meteoalarm.org für die kroatischen Regionen. Im Notfall gilt 193 für die Feuerwehr und 112 für alles andere, beide funktionieren von jedem Telefon ohne lokale SIM.
- Warum sind die Feuerregeln so streng?
- Weil ein Kiefernhang im August Feuer schneller trägt, als ein Mensch gehen kann. Allein diese zwei Wochen kosteten rund 1.500 Hektar an vier Stellen, ein Menschenleben, 43 Verletzte und 2.500 Menschen eine Nacht außer Haus. Offenes Feuer im Freien ist an der Küste im Sommer verboten, und dazu zählen die Zigarette aus dem Autofenster und der Grill außerhalb einer ausgewiesenen Stelle.
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