
Riva von Krk
Die Promenade am Stadthafen, mit Booten, Cafés und dem Abendbummel unter den Mauern.
Foto: Berthold Werner / CC BY-SA 3.0
Eine lange Kiesbucht westlich der Stadt, am Camp und Pinienwald, ruhiger im Takt als Dražica.
Der Ježevac ist die westliche Badeseite der Stadt Krk: ein langer Zug aus Kies und Steinplatten am gleichnamigen Camp, der fünf Minuten von den Mauern beginnt und sich in Buchten immer tiefer in den Pinienwald fortsetzt. Dies ist der Strand für jene, denen die Dražica zu laut klingt: Der Rhythmus ist langsamer, die Handtücher stehen weiter auseinander, und der Wald steigt bis ans Ufer hinab, sodass Schatten nicht gesucht werden muss. Das Meer ist sauber, der Einstieg über feinen Kies flach, die Tiefe kommt allmählich; Kindern passen die Flachwasser der Buchten, Schwimmern die offene Linie zur See.
Die Ausstattung folgt dem Camp, Duschen, Sanitärblocks, Cafés und ein Laden in der Saison, doch der Strand ist öffentlich und allen offen. Der Uferpfad führt weiter die Küste entlang, sodass aus dem Baden leicht ein Uferspaziergang mit Stationen wird. Der schönste Moment ist der Sonnenuntergang: Der Ježevac schaut genau nach Westen, Richtung Cres, sodass die Sonne ohne ein einziges Hindernis ins Meer sinkt. Für Campgäste ist dies das Wohnzimmer; für alle anderen das beste stille Ende eines Badetags in der Stadt Krk.
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